BwR (Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen) ist ein wichtiges Fach, das dir die Grundlagen...
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Infografiken richtig lesen
Infografiken begegnen dir überall - in den Nachrichten, in Präsentationen und natürlich in BwR-Prüfungen. Mit den richtigen Tricks kannst du sie schnell verstehen und auswerten.
Säulendiagramme nutzt du zum Vergleichen verschiedener Werte - perfekt, um zu sehen, welches Unternehmen den höchsten Umsatz hat. Liniendiagramme zeigen dir Entwicklungen über Zeit, wie steigende oder fallende Verkaufszahlen. Bei Kreisdiagrammen siehst du Anteile am Ganzen, zum Beispiel wie sich Marktanteile prozentual verteilen.
Prüfungstipp: Bei Liniendiagrammen wird oft nach Prozentveränderungen gefragt. Der ältere Wert (weiter links) ist immer dein Grundwert (100%).
Schau dir immer zuerst Überschrift und Quelle an - das verrät dir schnell, worum es geht und ob die Darstellung objektiv ist. Die Formel für Prozentrechnung ist simpel: x = (Prozentwert × Grundwert) ÷ 100.

Unternehmen verstehen
Unternehmen sind überall um dich herum - vom Bäcker um die Ecke bis zum großen Autokonzern. Sie lassen sich in drei Wirtschaftssektoren einteilen: Primär (Land-/Forstwirtschaft), Sekundär (Industrie/Handwerk) und Tertiär (Dienstleistungen).
Die Unternehmensarten unterscheiden sich stark: Fertigungsunternehmen produzieren etwas (Handwerk mit unter 20 Mitarbeitern oder Industrie mit automatischer Fertigung), Handelsunternehmen kaufen ein und verkaufen mit Gewinn weiter, Dienstleistungsunternehmen bieten Services wie Friseur oder Autowerkstatt an.
Bei der Unternehmensgröße gilt: Kleinstunternehmen haben unter 10 Mitarbeiter und unter 2 Mio. € Umsatz, während große Unternehmen über 250 Mitarbeiter und mehr als 50 Mio. € Umsatz haben.
Merkhilfe: Eine Branche umfasst alle Unternehmen, die ähnliche Produkte herstellen oder verkaufen - wie alle Autohersteller oder alle Supermärkte.
Unternehmensziele teilen sich in drei Bereiche: Ökonomisch (Gewinn, gutes Image), Sozial (faire Löhne, sichere Arbeitsplätze) und Ökologisch (Umweltschutz, Nachhaltigkeit).

Unternehmensgründung: Chancen, Risiken und Voraussetzungen
Eine eigene Firma zu gründen ist verlockend, aber du solltest vorher genau abwägen. Die Chancen sind verlockend: hoher Gewinn, Unabhängigkeit als eigener Chef, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, dein Hobby zum Beruf zu machen.
Die Risiken sind aber real: Du kannst alles verlieren, gibst einen sicheren Job auf und hast ein unregelmäßiges Einkommen. Keine festen Arbeitszeiten bedeuten oft, dass du zu viel arbeitest und wenig Zeit für Familie bleibt.
Für eine erfolgreiche Gründung brauchst du persönliche Voraussetzungen wie Leidenschaft, Know-how und Führungsqualitäten. Bei den sachlichen Voraussetzungen ist die Standortwahl entscheidend - harte Standortfaktoren wie Arbeitskosten, Verkehrsanbindung und Rohstoffnähe sind messbar.
Praxistipp: Weiche Standortfaktoren wie gute Schulen, Restaurants oder Sportangebote sind schwer messbar, aber wichtig für deine Mitarbeiter.
Rechtliche Voraussetzungen umfassen die Wahl der Unternehmensrechtsform, einen passenden Firmennamen und eventuell die Eintragung ins Handelsregister.

Rechtsformen und Handelsregister
Die Wahl der richtigen Rechtsform ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Gründung. Einzelunternehmen werden von einer Person geführt, Gesellschaftsunternehmen von mehreren - diese teilen sich in Personengesellschaften (GbR, KG, OHG) und Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) auf.
Der Unterschied zwischen Einzelunternehmen und GmbH ist groß: Beim Einzelunternehmen bist du Geschäftsführer und bekommst den ganzen Gewinn, haftest aber mit deinem gesamten Vermögen. Bei der GmbH haftest du nur mit dem Betriebsvermögen, brauchst aber mindestens 25.000 € Stammkapital.
Das Handelsregister ist ein öffentliches Verzeichnis beim Amtsgericht. Abteilung A (HRA) listet Einzel- und Personengesellschaften, Abteilung B (HRB) die Kapitalgesellschaften.
Entscheidungshilfe: Ein Handelsregistereintrag macht seriöser und schützt den Firmennamen, bedeutet aber Pflicht zur doppelten Buchführung und jährlicher Bilanz.
Die USt-IdNr. (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) brauchst du für den Handel innerhalb der EU - sie kontrolliert den innergemeinschaftlichen Handel.

Funktionsbereiche und Produktionsfaktoren
Jedes Fertigungsunternehmen ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt: Unternehmensleitung koordiniert alles, während Verwaltung, Personalwesen, Finanzierung, Logistik, Einkauf, Fertigung und Verkauf ihre spezifischen Aufgaben haben.
Bei den Produktionsfaktoren unterscheidest du zwischen Arbeit (leitende und ausführende), Betriebsmitteln und Werkstoffen. Leitende Arbeit macht die Geschäftsführung - sie trifft wichtige Entscheidungen und trägt Verantwortung. Ausführende Arbeit leisten Arbeiter (bekommen Lohn) und Angestellte (bekommen Gehalt).
Betriebsmittel teilen sich in Immobilien (Grundstücke, Gebäude, Lagerhallen) und Mobilien (Maschinen, Werkzeuge, Computer, Lieferwagen) auf - alles was zur Produktion nötig ist, aber nicht Teil des Endprodukts wird.
Lernhilfe: Werkstoffe merken mit ROHBEF: Rohstoffe (Hauptbestandteile), Hilfsstoffe (Nebenbestandteile), Betriebsstoffe (für Produktion nötig), Fremdteile (fertige Bauteile).
Diese Grundlagen helfen dir, jedes Unternehmen zu verstehen und richtig zu analysieren.

Beleganalyse: Rechnungen und Belege richtig verstehen
Beleganalyse ist das A und O der Buchführung - du musst jeden Beleg richtig lesen können. Eingangsrechnungen erhältst du (Fremdbelege, Konto 4400 VE+), Ausgangsrechnungen sendest du (Eigenbelege, Konto 2400 FO+).
Bei Rechnungen findest du oben den Lieferanten (Verkäufer), darunter den Kunden, rechts den Infoblock mit Rechnungsnummer und -datum. Der Nettowarenpreis plus Umsatzsteuer (19% oder 7%) ergibt den Rechnungsbetrag (brutto). Ganz unten stehen Geschäftsangaben wie USt-IdNr. und Bankverbindung.
Kontoauszüge zeigen dir: Bankgutschrift erhöht den Kontostand , Banklastschrift verringert ihn . Der Verwendungszweck steht unter "Vorgang/Buchungsinformation".
Prüfungstrick: Bei Quittungen zeigt die Unterschrift unten rechts, wer sie ausgefüllt hat - das ist immer der Verkäufer!
Lieferbedingungen sind wichtig: "Frei Haus" bedeutet der Lieferant zahlt Transport, "Ab Werk" zahlst du. Eigentumsvorbehalt heißt: Die Ware gehört dem Lieferanten bis zur vollständigen Zahlung.

Inventar und Bilanz erstellen
Das Inventar ist die detaillierte Aufstellung aller Vermögensgegenstände und Schulden zu einem Stichtag - meist 31.12. Es gliedert sich in Vermögen und Schulden, aus deren Differenz du das Eigenkapital ermittelst.
Anlagevermögen bleibt länger im Unternehmen (Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fuhrpark) und wird nach Nutzungsdauer sortiert. Umlaufvermögen ändert sich ständig (Vorräte, Forderungen, Bank, Kasse) und wird danach sortiert, wie schnell es in Bargeld umwandelbar ist.
Schulden werden nach Fälligkeit geordnet: unter einem Jahr = kurzfristig, darüber = langfristig. Die Bilanz ist die verkürzte Form des Inventars in T-Kontenform.
Eselsbrücke: Links (Aktiva) steht das Vermögen, rechts (Passiva) die Finanzierung - Aktiva zeigt "was haben wir?", Passiva "woher kommt das Geld?"
Forderungen hast du, wenn dir ein Kunde noch Geld schuldet. Verbindlichkeiten hast du, wenn du einem Lieferanten noch Geld schuldest. Diese Begriffe sind in jeder Prüfung wichtig!

Buchungssätze verstehen und anwenden
Buchungssätze folgen einem einfachen Schema, das du systematisch abarbeiten kannst. Frage dich immer: Welche Konten sind betroffen? Sind sie aktiv oder passiv? Nehmen sie zu oder ab? Wo wird gebucht?
Aktivkonten nehmen im Soll zu und im Haben ab. Passivkonten nehmen im Haben zu und im Soll ab. Diese Grundregel ist das Fundament aller Buchungen.
Bei Einkauf und Verkauf achte auf Signalwörter wie "netto", "brutto" oder "Rechnungsbetrag" - dann musst du Umsatzsteuer mitbuchen. Beim Einkauf buchst du auf 2600 VORST (Vorsteuer), beim Verkauf auf 4800 UST (Umsatzsteuer).
Praxistipp: Darlehen buchst du auf 4250 LBKV. Beim Tilgen wird das Konto verringert: 4250 LBKV- oder 4200 KBKV-.
T-Konten helfen dir beim Üben: Aktivkonten haben links den Anfangsbestand und Zunahmen, rechts die Abnahmen. Bei Passivkonten ist es umgekehrt. Mit dieser Systematik löst du jeden Buchungssatz!

Einkauf: Von der Angebotsauswertung zur Buchung
Beim Werkstoffeinkauf unterscheidest du vier Arten: Rohstoffe (Hauptbestandteile), Hilfsstoffe (Nebenbestandteile), Betriebsstoffe (für Produktion nötig) und Fremdstoffe (fertige Bauteile).
Für den Angebotsvergleich prüfst du verschiedene Faktoren: Preis und Qualität, aber auch Serviceleistungen, Zuverlässigkeit des Lieferanten, Lieferzeit und Umweltfreundlichkeit. Ein Stammlieferant kann trotz höherem Preis besser sein.
Rabattarten reduzieren deine Kosten: Mengenrabatt bei großen Bestellungen, Treuerabatt für langjährige Kunden, Sonderrabatt bei besonderen Aktionen. Bezugskosten wie Fracht, Verpackung oder Transportversicherung kommen dazu.
Merkregel: "Frei Haus" = Lieferer zahlt, "Ab Werk" = du zahlst die Transportkosten!
Zahlungsbedingungen sind wichtig: "Rein Netto" bedeutet keine Abzüge, Skonto ist ein Preisnachlass bei schneller Zahlung. Das kann richtig Geld sparen - nutze es!

Einkaufskalkulation und Buchungssätze
Die Einkaufskalkulation folgt einem festen Schema: Vom Listeneinkaufspreis (LEP) ziehst du den Liefererrabatt ab = Zieleinkaufspreis (ZEP). Dann minus Lieferskonto = Bareinkaufspreis (BEP). Plus Bezugskosten = Einstandspreis (EP).
Grundbuchungssatz für Eingangsrechnungen: Aufwandskonto netto + 2600 VORST an 4400 VE brutto. Bei Bezugskosten buchst du zusätzlich: Bezugskosten + 2600 VORST an 4400 VE.
Rücksendungen stornierst du: 4400 VE an Aufwandskonto + 2600 VORST. Bei Gutschriften wegen Mängeln: 4400 VE an Nachlasskonto + 2600 VORST.
Skonto-Formel: Rechnungsbetrag 100%, Nettoskonto x%, Bruttoskonto %, plus 19% USt = Überweisungsbetrag.
Einkaufsskonto mit Banküberweisung: 4400 VE (Rechnungsbetrag) an 2800 BK (Überweisungsbetrag) + Nachlasskonto (Nettoskonto) + 2600 VORST. Diese Systematik funktioniert bei allen Skonto-Buchungen perfekt!
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Schüler lieben uns — und du auch.
Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.
Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.