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Wirtschaft und RechtWirtschaft und Recht3,483 aufrufe·Aktualisiert Jun 5, 2026·4 Seiten

Grundlagen der Inventur und Bilanz: Einführung

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Sophia :)@sophiafalk

Rechnungswesen klingt erstmal mega kompliziert, ist aber eigentlich wie ein... Mehr anzeigen

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# Rechnungswesen E1
Inventur, Inventar und Bilanz

1. Aufgabenbereiche des Rechnungswesens

1. Finanzbuchhaltung
*   erfasst Einnahmen, Ausg

Grundlagen des Rechnungswesens und Inventur

Das Rechnungswesen hat vier Hauptaufgaben, die du dir merken solltest. Die Finanzbuchhaltung erfasst alle Einnahmen und Ausgaben und rechnet aus, ob das Unternehmen Gewinn oder Verlust gemacht hat. Daneben gibt's noch Kostenrechnung, Statistik sowie Planung und Controlling.

Das HGB (Handelsgesetzbuch) verpflichtet alle Kaufleute zur ordnungsgemäßen Buchführung - das ist also nicht freiwillig. Ohne korrekte Buchführung drohen rechtliche Probleme.

Die Inventur ist eine komplette Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden. Du unterscheidest zwischen körperlicher Inventur (zählen, messen, wiegen) und Buchinventur (Auswertung von Belegen und Aufzeichnungen). Laut Gesetz muss jeder Kaufmann bei Geschäftsbeginn, am Jahresende und bei Geschäftsaufgabe eine Inventur durchführen.

Merktipp: Inventur = Bestandsaufnahme, Inventar = das daraus entstehende Verzeichnis, Bilanz = die zusammengefasste Übersicht!

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Inventur, Inventar und Bilanz

1. Aufgabenbereiche des Rechnungswesens

1. Finanzbuchhaltung
*   erfasst Einnahmen, Ausg

Inventar und Bilanz verstehen

Das Inventar ist dein detailliertes Bestandsverzeichnis, das du nach der Inventur erstellst. Es gliedert sich in Vermögen (sortiert nach Liquidität) und Schulden (sortiert nach Fälligkeit). Beim Vermögen unterscheidest du zwischen langfristigem Anlagevermögen (Gebäude, Maschinen) und kurzfristigem Umlaufvermögen (Waren, Kasse, Bank).

Die Bilanz ist die verkürzte, kontoförmige Darstellung deines Inventars. Links stehen die Aktiva Vermo¨gen/MittelverwendungVermögen/Mittelverwendung, rechts die Passiva Eigenkapital+Schulden/MittelherkunftEigenkapital + Schulden/Mittelherkunft. Die Bilanzsumme muss auf beiden Seiten immer gleich sein.

Geschäftsfälle verändern deine Bilanz auf vier verschiedene Arten: Aktivtausch, Passivtausch, Aktiv-Passiv-Mehrung oder Aktiv-Passiv-Minderung. Bei jedem Geschäftsfall fragst du dich: Welche Posten sind betroffen? Aktiv oder Passiv? Plus oder Minus?

Wichtig: Eine Bilanz ist wie eine Waage - beide Seiten müssen immer im Gleichgewicht stehen!

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Inventur, Inventar und Bilanz

1. Aufgabenbereiche des Rechnungswesens

1. Finanzbuchhaltung
*   erfasst Einnahmen, Ausg

Konten und Buchungssätze

Die Bilanz löst sich in Konten auf - das macht die tägliche Buchung viel einfacher. Aktivkonten haben Zugänge im Soll (links) und Abgänge im Haben (rechts). Bei Passivkonten ist es umgekehrt: Zugänge im Haben, Abgänge im Soll.

Buchungssätze folgen immer dem Schema "Soll-Konto an Haben-Konto". Jeder Geschäftsfall wird doppelt gebucht - einmal im Soll, einmal im Haben. Das Grundbuch ordnet chronologisch, das Hauptbuch sachlich nach Konten.

Zu Jahresbeginn eröffnest du alle Konten über das Eröffnungsbilanzkonto (EBK). Am Jahresende schließt du sie über das Schlussbilanzkonto (SBK) ab. Aktivkonten werden über "an SBK" abgeschlossen, Passivkonten über "SBK an".

Eselsbrücke: "Soll und Haben" - Soll steht immer links, Haben immer rechts, egal bei welchem Konto!

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Inventur, Inventar und Bilanz

1. Aufgabenbereiche des Rechnungswesens

1. Finanzbuchhaltung
*   erfasst Einnahmen, Ausg

Ordnungsgemäße Buchführung und Inventurarten

Ordnungsgemäße Buchführung bedeutet: klar, vollständig, fortlaufend und zeitgerecht buchen. Der wichtigste Grundsatz lautet "Keine Buchung ohne Beleg!" - alles muss jederzeit nachprüfbar sein. Alle Unterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden, digitale Daten müssen jederzeit lesbar gemacht werden können.

Die Buchführung hat vier Hauptaufgaben: den Stand von Vermögen und Schulden zeigen, den Unternehmenserfolg ermitteln, Zahlen für weitere Berechnungen liefern und als Beweismittel bei Rechtsstreitigkeiten dienen.

Es gibt verschiedene Inventurarten: Die Stichtagsinventur findet am Bilanzstichtag statt (±10 Tage). Die vor-/nachverlegte Inventur kann 3 Monate vorher bis 2 Monate nachher durchgeführt werden. Bei der permanenten Inventur führst du laufend Buch und prüfst mindestens einmal jährlich durch körperliche Aufnahme.

Praxistipp: In großen Unternehmen wird oft die permanente Inventur gewählt, weil sie den Betriebsablauf weniger stört als eine komplette Stichtagsinventur.

Wir dachten schon, du fragst nie...

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4.6/5App Store
4.7/5Google Play

Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha KlichAndroid-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

AnnaiOS-Nutzerin
Wirtschaft und RechtWirtschaft und Recht3,483 aufrufe·Aktualisiert Jun 5, 2026·4 Seiten

Grundlagen der Inventur und Bilanz: Einführung

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Sophia :)@sophiafalk

Rechnungswesen klingt erstmal mega kompliziert, ist aber eigentlich wie ein perfekt organisiertes System für alle Geld- und Wertbewegungen in einem Unternehmen. Du lernst hier die Grundlagen, wie Firmen ihre Finanzen im Überblick behalten und warum das gesetzlich sogar vorgeschrieben ist.

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Das Rechnungswesen hat vier Hauptaufgaben, die du dir merken solltest. Die Finanzbuchhaltung erfasst alle Einnahmen und Ausgaben und rechnet aus, ob das Unternehmen Gewinn oder Verlust gemacht hat. Daneben gibt's noch Kostenrechnung, Statistik sowie Planung und Controlling.

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Die Inventur ist eine komplette Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden. Du unterscheidest zwischen körperlicher Inventur (zählen, messen, wiegen) und Buchinventur (Auswertung von Belegen und Aufzeichnungen). Laut Gesetz muss jeder Kaufmann bei Geschäftsbeginn, am Jahresende und bei Geschäftsaufgabe eine Inventur durchführen.

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Die Bilanz ist die verkürzte, kontoförmige Darstellung deines Inventars. Links stehen die Aktiva Vermo¨gen/MittelverwendungVermögen/Mittelverwendung, rechts die Passiva Eigenkapital+Schulden/MittelherkunftEigenkapital + Schulden/Mittelherkunft. Die Bilanzsumme muss auf beiden Seiten immer gleich sein.

Geschäftsfälle verändern deine Bilanz auf vier verschiedene Arten: Aktivtausch, Passivtausch, Aktiv-Passiv-Mehrung oder Aktiv-Passiv-Minderung. Bei jedem Geschäftsfall fragst du dich: Welche Posten sind betroffen? Aktiv oder Passiv? Plus oder Minus?

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Konten und Buchungssätze

Die Bilanz löst sich in Konten auf - das macht die tägliche Buchung viel einfacher. Aktivkonten haben Zugänge im Soll (links) und Abgänge im Haben (rechts). Bei Passivkonten ist es umgekehrt: Zugänge im Haben, Abgänge im Soll.

Buchungssätze folgen immer dem Schema "Soll-Konto an Haben-Konto". Jeder Geschäftsfall wird doppelt gebucht - einmal im Soll, einmal im Haben. Das Grundbuch ordnet chronologisch, das Hauptbuch sachlich nach Konten.

Zu Jahresbeginn eröffnest du alle Konten über das Eröffnungsbilanzkonto (EBK). Am Jahresende schließt du sie über das Schlussbilanzkonto (SBK) ab. Aktivkonten werden über "an SBK" abgeschlossen, Passivkonten über "SBK an".

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Ordnungsgemäße Buchführung bedeutet: klar, vollständig, fortlaufend und zeitgerecht buchen. Der wichtigste Grundsatz lautet "Keine Buchung ohne Beleg!" - alles muss jederzeit nachprüfbar sein. Alle Unterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden, digitale Daten müssen jederzeit lesbar gemacht werden können.

Die Buchführung hat vier Hauptaufgaben: den Stand von Vermögen und Schulden zeigen, den Unternehmenserfolg ermitteln, Zahlen für weitere Berechnungen liefern und als Beweismittel bei Rechtsstreitigkeiten dienen.

Es gibt verschiedene Inventurarten: Die Stichtagsinventur findet am Bilanzstichtag statt (±10 Tage). Die vor-/nachverlegte Inventur kann 3 Monate vorher bis 2 Monate nachher durchgeführt werden. Bei der permanenten Inventur führst du laufend Buch und prüfst mindestens einmal jährlich durch körperliche Aufnahme.

Praxistipp: In großen Unternehmen wird oft die permanente Inventur gewählt, weil sie den Betriebsablauf weniger stört als eine komplette Stichtagsinventur.

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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

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Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

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