Stabilitätsgesetz und magisches Viereck
Das Stabilitätsgesetz von 1967 unter Kurt Georg Kiesinger legte vier zentrale wirtschaftliche Ziele fest, die als magisches Viereck bekannt sind. Diese Ziele sind: stetiges Wirtschaftswachstum, hoher Beschäftigungsgrad, Preisniveaustabilität und außenwirtschaftliches Gleichgewicht.
Zielkonflikte entstehen, weil sich die Ziele oft widersprechen. Mehr Umweltschutz kann das Wirtschaftswachstum bremsen, während eine niedrige Arbeitslosigkeit oft zu steigenden Preisen führt. Das ist der Grund, warum das Viereck "magisch" genannt wird - alle vier Ziele gleichzeitig zu erreichen ist praktisch unmöglich.
Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) misst den Wohlstand eines Landes, hat aber Schwächen. Es zählt auch negative Ereignisse wie Autounfälle positiv mit und ignoriert unbezahlte Arbeit oder Umweltschäden komplett.
Merktipp: Das magische Viereck ist wie ein Spagat - in alle Richtungen gleichzeitig zu gehen ist verdammt schwer!






































