Grundlagen des KAR-Modells
Das KAR-Modell geht von der Bewegungsaufgabe selbst aus und analysiert, welche Anpassungen eine Person vornehmen muss. Es beschreibt anhand eines Reglermodells, welche koordinativen Anforderungen gestellt werden. Dabei entstehen für jede Bewegungshandlung bestimmte Anforderungsprofile.
Die zwei Hauptbereiche des Modells sind Informationsanforderungen und Druckbedingungen. Das Gleichgewicht spielt als strukturelles Element bei allen Informationsanforderungen eine übergreifende Rolle. Wichtig ist, dass das Modell personenunabhängig funktioniert - die Bedingungen sind für alle Personen gleich.
In der Praxis wird das KAR-Modell für Anforderungsanalysen genutzt, um Anforderungsprofile mit Reglern zu erstellen. Dies dient dann als Grundlage für eine optimale Trainingsplanung.
💡 Wenn das Gleichgewicht gefährdet ist, verändert sich die Priorität der Bewegungskoordination: Die Sturzvermeidung wird zum Hauptziel!


































