Dihybrider Erbgang
Jetzt wird's komplexer! Beim dihybriden Erbgang schauen wir uns zwei Merkmale gleichzeitig an - zum Beispiel Farbe UND Form von Erbsen. Das ist näher an der Realität, weil Lebewesen ja nie nur ein Merkmal haben.
Kreuzt man gelbe, runde Erbsen (AABB) mit grünen, kantigen (aabb), sind alle F1-Nachkommen gelb und rund (AaBb). Soweit logisch, oder?
Das Spannende kommt bei der F1×F1-Kreuzung: Hier entstehen vier verschiedene Keimzellentypen (AB, Ab, aB, ab). Das Kreuzungsquadrat wird dadurch 4×4 groß und zeigt 16 mögliche Kombinationen.
Das Ergebnis: Ein 9:3:3:1-Verhältnis der Phänotypen - neun gelb-runde, drei gelb-kantige, drei grün-runde und eine grün-kantige Erbse.