Grundlagen der Erregungsleitung
Die Erregungsleitung bezeichnet die Weiterleitung elektrischer Signale entlang von Nervenzellen. Sie beginnt immer am Axonhügel einer Nervenzelle und breitet sich als Spannungsänderung an der Zellmembran aus, was wir als Aktionspotential bezeichnen.
Bei der Erregungsleitung unterscheiden wir zwei Haupttypen: die kontinuierliche und die saltatorische Erregungsleitung. Die kontinuierliche Erregungsleitung findet an marklosen (unmyelinisierten) Axonen statt, wie sie bei wirbellosen Tieren wie dem Tintenfisch vorkommen.
Bei diesem Typ erfolgt die Erregungsleitung durch fortlaufende Bildung des Aktionspotentials. An jeder Stelle des Axons muss eine Depolarisation stattfinden, um die benachbarten spannungsabhängigen Natrium-Kanäle zu öffnen. Die Refraktärzeit sorgt dafür, dass bereits erregte Teile nicht sofort wieder auf einen Reiz reagieren können, was die Einrichtungsleitung des Signals gewährleistet.
💡 Merke dir: Die kontinuierliche Erregungsleitung ist vergleichsweise langsam, da das Signal an jeder einzelnen Stelle neu gebildet werden muss - wie eine Welle, die kontinuierlich weiterlaufen muss.































