Grundlagen der Fotosynthese
Stell dir vor, Pflanzen sind wie kleine Solarzellen - sie wandeln Lichtenergie in chemische Energie um! Fotosynthese ist ein biochemischer Vorgang, bei dem energiearme Stoffe wie Wasser und Kohlenstoffdioxid mit Hilfe von Lichtenergie in energiereiche, organische Stoffe umgewandelt werden.
Die Chloroplasten sind die Kraftwerke der Pflanzenzellen. Sie haben eine Doppelmembran und sind von innen mit gefalteten Membranen (den Thylakoiden) durchzogen - diese Faltungen vergrößern die Oberfläche für die Lichtreaktion massiv! Im Stroma (dem flüssigen Innenraum) laufen später die lichtunabhängigen Reaktionen ab.
Die Reaktionsgleichung ist eigentlich ziemlich simpel: 6CO₂ + 12H₂O + Lichtenergie → C₆H₁₂O₆ + 6O₂ + 6H₂O. Dabei werden anorganische Stoffe in Glucose umgewandelt - und als Bonus entsteht der Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen!
Fotosynthesepigmente wie Chlorophyll a und b absorbieren das Licht. Interessant ist die Grünlücke - grünes Licht wird kaum absorbiert, sondern reflektiert, deshalb sehen Blätter grün aus. Am effektivsten arbeitet die Fotosynthese mit blauem und rotem Licht.
Merke dir: Die Fotosysteme in den Thylakoidmembranen funktionieren wie Antennen - sie sammeln Lichtenergie und leiten sie an die Reaktionszentren weiter!






