Sonnen- und Schattenblätter: Anpassungen an Lichtbedingungen
Pflanzen haben bemerkenswerte Anpassungen entwickelt, um in unterschiedlichen Lichtbedingungen effizient Photosynthese betreiben zu können. Dies zeigt sich besonders deutlich im Vergleich von Sonnen- und Schattenblättern.
Sonnenblätter zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Kleinere Blattoberfläche (28,8 cm²)
- Größere Blattdicke (0,185 mm)
- Hohe Konzentration an Photosynthese-Enzymen
Schattenblätter hingegen weisen folgende Charakteristika auf:
- Größere Blattoberfläche (48,9 cm²)
- Geringere Blattdicke (0,093 mm)
- Niedrigere Konzentration an Photosynthese-Enzymen
Vocabulary: Der Lichtkompensationspunkt ist die benötigte Beleuchtungsstärke, bei der die Nettophotosyntheserate gleich 0 ist.
Schattenblätter sind besser an lichtärmere Umgebungen angepasst. Sie beginnen bereits bei geringer Lichtintensität mit der Photosynthese und haben zunächst eine höhere CO₂-Aufnahme als Sonnenblätter. Allerdings erreichen sie ihre maximale CO₂-Aufnahme früher und auf einem niedrigeren Niveau als Sonnenblätter.
Example: Ein Sonnenblatt / Schattenblatt Vergleich zeigt, dass Schattenblätter bei geringer Lichtintensität effizienter arbeiten, während Sonnenblätter bei hoher Lichtintensität ihre Stärken ausspielen.
Die Struktur der Chloroplasten ist entscheidend für die Photosynthese. Sie besitzen eine Doppelmembran und enthalten im Inneren das Stroma als Grundsubstanz. In diesem befinden sich die Thylakoide, die entweder einzeln (Stromathylakoide) oder gestapelt (Grana) vorliegen.
Highlight: Der Chloroplast ist der Ort der Photosynthese. In den Membranen der Thylakoide befinden sich die für die Lichtabsorption wichtigen Pigmente, wie z.B. Chlorophyll.










