Genetische Begriffe - Vererbung und Zellteilung
Das Genom oder der Chromosomensatz beschreibt die Gesamtheit aller Chromosomen in einer Zelle. Chromatiden sind die Chromosomenspalthälften, die durch das Centromer verbunden sind. Histonproteine fungieren dabei als Eiweißkomplex, um den sich die DNA wickelt.
Bei den Vererbungsmustern unterscheidest du drei Haupttypen: Dominant-rezessiver Erbgang (nur ein Allel bestimmt das Merkmal), kodominanter Erbgang (beide Allele zeigen sich gleichzeitig, wie bei Blutgruppen AB) und intermediärer Erbgang (Mischform beider Merkmale entsteht).
Die Mitose sorgt für die Zellteilung in Körperzellen und läuft in vier Phasen ab: Prophase, Metaphase, Anaphase und Telophase. Die Meiose hingegen ist die spezielle Kern- und Zellteilung bei Geschlechtszellen, die haploide Keimzellen (n) produziert.
Prüfungstipp: Bei monohybriden Erbgängen unterscheiden sich Individuen nur in einem Merkmal, bei dihybriden in zwei Merkmalen.
Die drei Mendel'schen Regeln bilden das Grundgerüst der Vererbungslehre: Uniformitätsregel (1.), Spaltungsregel (2.) und Unabhängigkeitsregel (3.). Diese helfen dir, Vererbungsmuster vorherzusagen und zu verstehen.