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BiologieBiologie1,269 aufrufe·Aktualisiert Jun 4, 2026·10 Seiten

Enzymatische Prozesse erklärt: Lernzettel

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shahd@shahd_knpk

Enzyme sind die wahren Superhelden deines Körpers - sie machen...

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Lernzettel für die Bio Klausur am 07.05.2021

Enzymatik

1. Was sind Enzyme?
→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Grundlagen der Enzymatik

Stell dir vor, dein Körper wäre eine riesige Chemiefabrik - Enzyme sind dabei die perfekten Arbeiter, die alles am Laufen halten. Diese Biokatalysatoren bestehen aus Proteinen und senken die Aktivierungsenergie für biochemische Reaktionen, wodurch sie extrem beschleunigt werden.

Das Geniale an Enzymen: Sie werden bei der Reaktion selbst nicht verbraucht und können immer wieder verwendet werden. Sie spalten große Nahrungsmoleküle auf, damit deine Zellen sie aufnehmen können, und sind sogar wichtig für dein Immunsystem.

Der Ablauf funktioniert nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Das Substrat passt perfekt ins aktive Zentrum des Enzyms, es bildet sich ein Enzym-Substrat-Komplex, und am Ende entstehen die gewünschten Produkte. Enzyme sind dabei sowohl substratspezifisch (nur bestimmte Substrate passen) als auch wirkungsspezifisch (nur bestimmte Reaktionen möglich).

Merktipp: Enzyme enden immer auf "-ase" - so erkennst du sie sofort!

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Enzymatik

1. Was sind Enzyme?
→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Enzymaufbau und Coenzyme

Nicht alle Enzyme können alleine arbeiten - manche brauchen Hilfe! Ein Apoenzym ist das "nackte" Enzym ohne Helfer, während ein Holoenzym das vollständige, funktionsfähige Enzym mit allen Helfern ist.

Die Helfer teilen sich in zwei Gruppen auf: Cofaktoren meistMetallIonenmeist Metall-Ionen und Coenzyme (oft Vitamine). Prosthetische Gruppen sind fest mit dem Enzym verbunden, während sich Cosubstrate nach der Reaktion wieder trennen und dabei verändert werden.

Ein perfektes Beispiel ist die Lactoseintoleranz: Menschen ohne das Enzym Laktase können Milchzucker nicht spalten. Der Zucker gelangt ungespalten in den Dickdarm, wo Bakterien Gas und Säuren produzieren - das verursacht die typischen Beschwerden.

Fun Fact: Zuckerarten enden auf "-ose" - Monosaccharide (Einfachzucker), Disaccharide (Zweifachzucker) und Polysaccharide (Mehrfachzucker).

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Enzymatik

1. Was sind Enzyme?
→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Faktoren der Enzymaktivität

Enzyme sind ziemlich wählerisch bei ihren Arbeitsbedingungen! Das Temperaturoptimum liegt meist bei 37°C (deiner Körpertemperatur). Bei niedrigeren Temperaturen arbeiten sie langsamer, bei zu hohen Temperaturen werden sie durch Denaturierung zerstört.

Die RGT-Regel besagt: Erhöhst du die Temperatur um 10°C, verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit. Das gilt aber nur bis zum Optimum!

Genauso wichtig ist der pH-Wert - jedes Enzym hat sein eigenes pH-Optimum. Weicht der pH-Wert zu stark ab, verändern sich die Wasserstoffbrückenbindungen in den Aminosäureketten, und das Enzym wird geschädigt.

Praxistipp: Denaturierung bedeutet, dass sich die Sekundär-, Tertiär- oder sogar Quartärstruktur des Enzyms irreversibel verändert - das Enzym ist dann "kaputt".

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Enzymatik

1. Was sind Enzyme?
→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Enzymhemmung verstehen

Manchmal müssen Enzyme gebremst werden - hier kommen Hemmstoffe ins Spiel! Bei der kompetitiven Hemmung ähnelt der Hemmstoff dem eigentlichen Substrat und konkurriert um den Platz im aktiven Zentrum.

Das Tückische: Der Inhibitor wird nicht umgesetzt, sondern blockiert nur das Enzym. Du kannst diese Hemmung aber überwinden, indem du einfach mehr Substrat hinzugibst - dann "gewinnt" das Substrat den Konkurrenzkampf.

Bei der nicht-kompetitiven Hemmung bindet der Inhibitor an ein allosterisches Zentrum (nicht das aktive Zentrum). Dadurch verändert sich die Raumstruktur des aktiven Zentrums, und das Substrat kann gar nicht mehr binden.

Unterscheide: Kompetitive Hemmung = Konkurrenz um denselben Platz; Nicht-kompetitive Hemmung = Strukturveränderung durch Bindung an anderer Stelle.

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Enzymatik

1. Was sind Enzyme?
→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Substratkonzentration und Proteinaufbau

Je mehr Substrat vorhanden ist, desto schneller läuft die Reaktion - aber nur bis zu einem bestimmten Punkt! Bei niedriger Substratkonzentration steigt die Geschwindigkeit linear an. Irgendwann sind aber alle Enzyme "beschäftigt", und die Maximalgeschwindigkeit ist erreicht.

Enzyme sind komplexe Proteine mit vier Strukturebenen: Die Primärstruktur ist die Aminosäuresequenz, die Sekundärstruktur bildet α-Helices und β-Faltblätter durch Wasserstoffbrücken.

Die Tertiärstruktur bestimmt die dreidimensionale Form durch verschiedene Wechselwirkungen VanderWaalsKra¨fte,Ionenbindungen,Disulfidbru¨ckenVan-der-Waals-Kräfte, Ionenbindungen, Disulfidbrücken. Die Quartärstruktur beschreibt, wie mehrere Polypeptidketten zusammengelagert sind.

Faustregel: Je stabiler die Tertiärstruktur, desto höher ist das Temperaturoptimum des Enzyms!

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Enzymatik

1. Was sind Enzyme?
→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Enzymklassen und Sauerstoffbedeutung

Enzyme lassen sich in sechs Hauptklassen unterteilen: Oxidoreduktasen katalysieren Redoxreaktionen, Transferasen übertragen Atomgruppen, und Hydrolasen spalten Verbindungen mit Wasser.

Lyasen bauen komplexe Substrate ohne Energieverbrauch ab, Isomerasen wandeln Moleküle in ihre Isomere um, und Ligasen bauen komplexe Substrate unter ATP-Verbrauch auf.

Sauerstoff spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel: Deine Zellen beziehen Energie aus der Nahrung, aber dafür wird O₂ benötigt. Das Blut transportiert Sauerstoff zu den Zellen, wo er mit Nährstoffbausteinen reagiert - das nennt man Zellatmung.

Wichtig: Ohne Sauerstoff läuft die Energiegewinnung komplett anders ab - dann spricht man von anaeroben Prozessen!

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Enzymatik

1. Was sind Enzyme?
→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Aerober vs. anaerober Stoffwechsel

Dein Körper kann Energie auf zwei verschiedene Weise gewinnen! Aerobe Atmung läuft mit Sauerstoff ab und liefert satte 38 ATP pro Glucose-Molekül. Sie findet in den Mitochondrien statt und umfasst vier Schritte: Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Citratzyklus und Atmungskette.

Anaerobe Prozesse laufen ohne Sauerstoff ab und bringen nur 2 ATP pro Glucose. Sie finden im Cytoplasma statt und enden bei der alkoholischen Gärung oder Milchsäuregärung.

ATP (Adenosintriphosphat) ist der einzige direkte Energielieferant für deine Muskeln. Es enthält drei Phosphatgruppen, die abgespalten werden können - dabei wird Energie freigesetzt. NAD⁺/NADH+H⁺ sind die wichtigsten Elektronenüberträger bei Redoxreaktionen.

Praxisbeispiel: Beim intensiven Sport reicht der Sauerstoff nicht aus - dann schaltet dein Körper auf anaeroben Stoffwechsel um und produziert Laktat (Milchsäure).

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→Biokatalysatoren.
→→Setzen Aktivierungsenergie für biochemisch

Zellatmung im Detail

Die Zellatmung ist ein faszinierender vierstufiger Prozess! Alles beginnt mit der Glykolyse: Glucose wird in mehreren Schritten zu Pyruvat abgebaut, wobei 2 ATP und 2 NADH+H⁺ entstehen.

Das Pyruvat wandert ins Mitochondrium, wo die oxidative Decarboxylierung stattfindet. Dabei wird CO₂ abgespalten und Acetyl-CoA gebildet, das in den Citratzyklus eingeschleust wird.

Im Citratzyklus wird hauptsächlich Energie in Form von NADH+H⁺ und FADH₂ "gesammelt". Die Atmungskette ist der finale Schritt: Die gesammelten Elektronen werden schrittweise "abgebaut", wodurch ein Protonengradient entsteht, der die ATP-Produktion antreibt.

Gesamtbilanz: Aus einem Glucose-Molekül entstehen 6 CO₂ (ausgeatmet), 6 H₂O und 38 ATP (praktisch 32 ATP wegen Transportverlusten).

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Glykolyse und oxidative Decarboxylierung

Die Glykolyse ist der erste und wichtigste Schritt des Glucose-Abbaus - sie kann sowohl aerob als auch anaerob ablaufen! Sie findet im Cytoplasma statt und wandelt ein C₆-Molekül (Glucose) in zwei C₃-Moleküle (Pyruvat) um.

Bei Gärungen (anaerob) wird Pyruvat entweder zu Ethanol (alkoholische Gärung) oder zu Laktat (Milchsäuregärung) weiterverarbeitet. Beide Wege bringen nur 2 ATP pro Glucose und laufen ohne Sauerstoff ab.

Die oxidative Decarboxylierung verbindet Glykolyse mit dem Citratzyklus. Pyruvat (C₃) verliert ein CO₂ und wird mit Coenzym A zu Acetyl-CoA (C₂). Dieser Schritt läuft zweimal ab, da ja zwei Pyruvat-Moleküle aus der Glykolyse stammen.

Bilanz Glykolyse: Glucose + 2NAD⁺ + 2ADP+Pᵢ → 2 Pyruvat + 2NADH+H⁺ + 2ATP

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Citratzyklus, Atmungskette und Laktat

Der Citratzyklus läuft in der Mitochondrien-Matrix ab und dient hauptsächlich der NADH-Produktion für die Atmungskette. Acetyl-CoA (C₂) verbindet sich mit Oxalacetat (C₄) zu Citrat (C₆), und der Zyklus läuft zweimal pro Glucose ab.

Die Atmungskette ist der finale Schritt: NADH+H⁺ und FADH₂ geben ihre Elektronen ab, die eine Elektronentransportkette durchlaufen. Die dabei freigesetzte Energie pumpt Protonen in den Intermembranraum - der entstehende Protonengradient treibt die ATP-Synthase an.

Laktat entsteht bei anaeroben Bedingungen (z.B. beim Sport) und führt zur Muskelermüdung. Die Milchsäure reichert sich im Blut an, der Organismus wird "sauer", Enzyme werden gehemmt und die Muskeln werden schwer.

Gesamtbilanz Zellatmung: C₆H₁₂O₆ + 6O₂ → 6CO₂ + 6H₂O + 32-38 ATP

Wir dachten schon, du fragst nie...

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4.6/5App Store
4.7/5Google Play

Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha KlichAndroid-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

AnnaiOS-Nutzerin
BiologieBiologie1,269 aufrufe·Aktualisiert Jun 4, 2026·10 Seiten

Enzymatische Prozesse erklärt: Lernzettel

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shahd@shahd_knpk

Enzyme sind die wahren Superhelden deines Körpers - sie machen biochemische Reaktionen erst möglich und regulieren deinen gesamten Stoffwechsel. In dieser Zusammenfassung lernst du alles Wichtige über Enzymatik und Zellatmung, was du für deine Bio-Klausur brauchst.

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Grundlagen der Enzymatik

Stell dir vor, dein Körper wäre eine riesige Chemiefabrik - Enzyme sind dabei die perfekten Arbeiter, die alles am Laufen halten. Diese Biokatalysatoren bestehen aus Proteinen und senken die Aktivierungsenergie für biochemische Reaktionen, wodurch sie extrem beschleunigt werden.

Das Geniale an Enzymen: Sie werden bei der Reaktion selbst nicht verbraucht und können immer wieder verwendet werden. Sie spalten große Nahrungsmoleküle auf, damit deine Zellen sie aufnehmen können, und sind sogar wichtig für dein Immunsystem.

Der Ablauf funktioniert nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Das Substrat passt perfekt ins aktive Zentrum des Enzyms, es bildet sich ein Enzym-Substrat-Komplex, und am Ende entstehen die gewünschten Produkte. Enzyme sind dabei sowohl substratspezifisch (nur bestimmte Substrate passen) als auch wirkungsspezifisch (nur bestimmte Reaktionen möglich).

Merktipp: Enzyme enden immer auf "-ase" - so erkennst du sie sofort!

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Enzymaufbau und Coenzyme

Nicht alle Enzyme können alleine arbeiten - manche brauchen Hilfe! Ein Apoenzym ist das "nackte" Enzym ohne Helfer, während ein Holoenzym das vollständige, funktionsfähige Enzym mit allen Helfern ist.

Die Helfer teilen sich in zwei Gruppen auf: Cofaktoren meistMetallIonenmeist Metall-Ionen und Coenzyme (oft Vitamine). Prosthetische Gruppen sind fest mit dem Enzym verbunden, während sich Cosubstrate nach der Reaktion wieder trennen und dabei verändert werden.

Ein perfektes Beispiel ist die Lactoseintoleranz: Menschen ohne das Enzym Laktase können Milchzucker nicht spalten. Der Zucker gelangt ungespalten in den Dickdarm, wo Bakterien Gas und Säuren produzieren - das verursacht die typischen Beschwerden.

Fun Fact: Zuckerarten enden auf "-ose" - Monosaccharide (Einfachzucker), Disaccharide (Zweifachzucker) und Polysaccharide (Mehrfachzucker).

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Faktoren der Enzymaktivität

Enzyme sind ziemlich wählerisch bei ihren Arbeitsbedingungen! Das Temperaturoptimum liegt meist bei 37°C (deiner Körpertemperatur). Bei niedrigeren Temperaturen arbeiten sie langsamer, bei zu hohen Temperaturen werden sie durch Denaturierung zerstört.

Die RGT-Regel besagt: Erhöhst du die Temperatur um 10°C, verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit. Das gilt aber nur bis zum Optimum!

Genauso wichtig ist der pH-Wert - jedes Enzym hat sein eigenes pH-Optimum. Weicht der pH-Wert zu stark ab, verändern sich die Wasserstoffbrückenbindungen in den Aminosäureketten, und das Enzym wird geschädigt.

Praxistipp: Denaturierung bedeutet, dass sich die Sekundär-, Tertiär- oder sogar Quartärstruktur des Enzyms irreversibel verändert - das Enzym ist dann "kaputt".

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Enzymhemmung verstehen

Manchmal müssen Enzyme gebremst werden - hier kommen Hemmstoffe ins Spiel! Bei der kompetitiven Hemmung ähnelt der Hemmstoff dem eigentlichen Substrat und konkurriert um den Platz im aktiven Zentrum.

Das Tückische: Der Inhibitor wird nicht umgesetzt, sondern blockiert nur das Enzym. Du kannst diese Hemmung aber überwinden, indem du einfach mehr Substrat hinzugibst - dann "gewinnt" das Substrat den Konkurrenzkampf.

Bei der nicht-kompetitiven Hemmung bindet der Inhibitor an ein allosterisches Zentrum (nicht das aktive Zentrum). Dadurch verändert sich die Raumstruktur des aktiven Zentrums, und das Substrat kann gar nicht mehr binden.

Unterscheide: Kompetitive Hemmung = Konkurrenz um denselben Platz; Nicht-kompetitive Hemmung = Strukturveränderung durch Bindung an anderer Stelle.

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Substratkonzentration und Proteinaufbau

Je mehr Substrat vorhanden ist, desto schneller läuft die Reaktion - aber nur bis zu einem bestimmten Punkt! Bei niedriger Substratkonzentration steigt die Geschwindigkeit linear an. Irgendwann sind aber alle Enzyme "beschäftigt", und die Maximalgeschwindigkeit ist erreicht.

Enzyme sind komplexe Proteine mit vier Strukturebenen: Die Primärstruktur ist die Aminosäuresequenz, die Sekundärstruktur bildet α-Helices und β-Faltblätter durch Wasserstoffbrücken.

Die Tertiärstruktur bestimmt die dreidimensionale Form durch verschiedene Wechselwirkungen VanderWaalsKra¨fte,Ionenbindungen,Disulfidbru¨ckenVan-der-Waals-Kräfte, Ionenbindungen, Disulfidbrücken. Die Quartärstruktur beschreibt, wie mehrere Polypeptidketten zusammengelagert sind.

Faustregel: Je stabiler die Tertiärstruktur, desto höher ist das Temperaturoptimum des Enzyms!

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Enzyme lassen sich in sechs Hauptklassen unterteilen: Oxidoreduktasen katalysieren Redoxreaktionen, Transferasen übertragen Atomgruppen, und Hydrolasen spalten Verbindungen mit Wasser.

Lyasen bauen komplexe Substrate ohne Energieverbrauch ab, Isomerasen wandeln Moleküle in ihre Isomere um, und Ligasen bauen komplexe Substrate unter ATP-Verbrauch auf.

Sauerstoff spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel: Deine Zellen beziehen Energie aus der Nahrung, aber dafür wird O₂ benötigt. Das Blut transportiert Sauerstoff zu den Zellen, wo er mit Nährstoffbausteinen reagiert - das nennt man Zellatmung.

Wichtig: Ohne Sauerstoff läuft die Energiegewinnung komplett anders ab - dann spricht man von anaeroben Prozessen!

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Aerober vs. anaerober Stoffwechsel

Dein Körper kann Energie auf zwei verschiedene Weise gewinnen! Aerobe Atmung läuft mit Sauerstoff ab und liefert satte 38 ATP pro Glucose-Molekül. Sie findet in den Mitochondrien statt und umfasst vier Schritte: Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Citratzyklus und Atmungskette.

Anaerobe Prozesse laufen ohne Sauerstoff ab und bringen nur 2 ATP pro Glucose. Sie finden im Cytoplasma statt und enden bei der alkoholischen Gärung oder Milchsäuregärung.

ATP (Adenosintriphosphat) ist der einzige direkte Energielieferant für deine Muskeln. Es enthält drei Phosphatgruppen, die abgespalten werden können - dabei wird Energie freigesetzt. NAD⁺/NADH+H⁺ sind die wichtigsten Elektronenüberträger bei Redoxreaktionen.

Praxisbeispiel: Beim intensiven Sport reicht der Sauerstoff nicht aus - dann schaltet dein Körper auf anaeroben Stoffwechsel um und produziert Laktat (Milchsäure).

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Zellatmung im Detail

Die Zellatmung ist ein faszinierender vierstufiger Prozess! Alles beginnt mit der Glykolyse: Glucose wird in mehreren Schritten zu Pyruvat abgebaut, wobei 2 ATP und 2 NADH+H⁺ entstehen.

Das Pyruvat wandert ins Mitochondrium, wo die oxidative Decarboxylierung stattfindet. Dabei wird CO₂ abgespalten und Acetyl-CoA gebildet, das in den Citratzyklus eingeschleust wird.

Im Citratzyklus wird hauptsächlich Energie in Form von NADH+H⁺ und FADH₂ "gesammelt". Die Atmungskette ist der finale Schritt: Die gesammelten Elektronen werden schrittweise "abgebaut", wodurch ein Protonengradient entsteht, der die ATP-Produktion antreibt.

Gesamtbilanz: Aus einem Glucose-Molekül entstehen 6 CO₂ (ausgeatmet), 6 H₂O und 38 ATP (praktisch 32 ATP wegen Transportverlusten).

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Glykolyse und oxidative Decarboxylierung

Die Glykolyse ist der erste und wichtigste Schritt des Glucose-Abbaus - sie kann sowohl aerob als auch anaerob ablaufen! Sie findet im Cytoplasma statt und wandelt ein C₆-Molekül (Glucose) in zwei C₃-Moleküle (Pyruvat) um.

Bei Gärungen (anaerob) wird Pyruvat entweder zu Ethanol (alkoholische Gärung) oder zu Laktat (Milchsäuregärung) weiterverarbeitet. Beide Wege bringen nur 2 ATP pro Glucose und laufen ohne Sauerstoff ab.

Die oxidative Decarboxylierung verbindet Glykolyse mit dem Citratzyklus. Pyruvat (C₃) verliert ein CO₂ und wird mit Coenzym A zu Acetyl-CoA (C₂). Dieser Schritt läuft zweimal ab, da ja zwei Pyruvat-Moleküle aus der Glykolyse stammen.

Bilanz Glykolyse: Glucose + 2NAD⁺ + 2ADP+Pᵢ → 2 Pyruvat + 2NADH+H⁺ + 2ATP

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Citratzyklus, Atmungskette und Laktat

Der Citratzyklus läuft in der Mitochondrien-Matrix ab und dient hauptsächlich der NADH-Produktion für die Atmungskette. Acetyl-CoA (C₂) verbindet sich mit Oxalacetat (C₄) zu Citrat (C₆), und der Zyklus läuft zweimal pro Glucose ab.

Die Atmungskette ist der finale Schritt: NADH+H⁺ und FADH₂ geben ihre Elektronen ab, die eine Elektronentransportkette durchlaufen. Die dabei freigesetzte Energie pumpt Protonen in den Intermembranraum - der entstehende Protonengradient treibt die ATP-Synthase an.

Laktat entsteht bei anaeroben Bedingungen (z.B. beim Sport) und führt zur Muskelermüdung. Die Milchsäure reichert sich im Blut an, der Organismus wird "sauer", Enzyme werden gehemmt und die Muskeln werden schwer.

Gesamtbilanz Zellatmung: C₆H₁₂O₆ + 6O₂ → 6CO₂ + 6H₂O + 32-38 ATP

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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha KlichAndroid-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

AnnaiOS-Nutzerin