Grundlagen der Vererbung und die ersten beiden Mendelschen Regeln
Stell dir vor, du könntest vorhersagen, welche Augenfarbe deine Kinder haben werden! Genau das ermöglichen dir die Mendelschen Regeln, die ein Mönch namens Gregor Mendel vor über 150 Jahren mit Erbsenpflanzen entdeckt hat.
Bei der ersten Mendelschen Regel (Uniformitätsgesetz) passiert etwas Faszinierendes: Wenn du zwei reinerbige Pflanzen kreuzt – eine mit roten und eine mit weißen Blüten – sind alle Nachkommen gleich. Bei dominant-rezessiven Erbgängen setzen sich die dominanten Allele durch, während rezessive "versteckt" bleiben.
Die zweite Mendelsche Regel (Spaltungsgesetz) wird erst in der nächsten Generation spannend. Kreuzt du die Nachkommen untereinander, tauchen plötzlich wieder beide ursprünglichen Merkmale auf – und zwar im Verhältnis 3:1 bei dominant-rezessiven Erbgängen.
Merke dir: Bei intermediären Erbgängen entstehen Mischformen (wie rosa Blüten aus rot × weiß), und das Verhältnis in der F2-Generation ist 1:2:1.






