Homoiotherme und poikilotherme Tiere
Stell dir vor, dein Körper würde sich bei Kälte automatisch aufheizen und bei Hitze runterkühlen - genau das passiert bei homoiothermen Tieren (Gleichwarme)! Diese Tiere, wie Vögel und Säugetiere, halten ihre Körpertemperatur konstant bei etwa 35-37°C, egal wie kalt oder warm es draußen ist.
Poikilotherme Tiere (Wechselwarme) wie Reptilien und Fische haben es anders: Ihre Körpertemperatur steigt und fällt mit der Umgebungstemperatur. Bei 10°C Außentemperatur haben sie auch 10°C Körpertemperatur.
Der Stoffwechsel (gemessen am Sauerstoffverbrauch) reagiert völlig unterschiedlich: Gleichwarme Tiere müssen bei Kälte viel mehr Energie aufwenden, um ihre Körpertemperatur zu halten - deshalb steigt ihr O₂-Verbrauch stark an. Wechselwarme Tiere verbrauchen bei niedrigen Temperaturen dagegen weniger Sauerstoff, weil alle Körperfunktionen langsamer ablaufen.
Merktipp: Gleichwarme = konstante Temperatur, aber variabler Energieverbrauch. Wechselwarme = variable Temperatur, aber weniger Energieaufwand.











































