Autosomale Vererbung - Die Grundlagen
Stell dir vor, du willst wissen, ob dein zukünftiges Kind eine Erbkrankheit bekommen könnte - genau dafür brauchst du Stammbaumanalysen! Defekte Allele können sowohl auf den normalen Chromosomen (Autosomen) als auch auf den Geschlechtschromosomen (Gonosomen) liegen.
Bei der autosomalen Vererbung liegt das defekte Gen auf einem der 22 normalen Chromosomenpaare. Hier unterscheidest du zwischen dominanten und rezessiven Erbgängen - dominante wirken sich sofort aus, rezessive nur wenn beide Allele defekt sind.
Merke dir die Symbole: Mann = Quadrat (☐), Frau = Kreis (○), krank = ausgefüllt (●), gesund = leer. Das dominante Allel heißt A, das rezessive a.
Quick-Tipp: Bei rezessiven Krankheiten braucht man den Genotyp "aa" um krank zu werden - bei "AA" oder "Aa" ist man gesund!
Das Kreuzungsquadrat zeigt dir: Wenn beide Eltern Träger sind (Aa × Aa), dann ist das Verhältnis 3:1 (Phänotyp) und 1:2:1 (Genotyp).



