Struktur und Vermehrung von Viren
Viren sind keine Zellen, sondern bestehen aus einem Capsid (Proteinhülle) und genetischem Material (DNA oder RNA). Wie ist der Aufbau von Viren? Sie können sehr unterschiedliche Formen haben, von einfachen geometrischen Strukturen bis hin zu komplexeren Gebilden.
Definition: Ein Virus ist ein infektiöses Partikel, das aus genetischem Material (DNA oder RNA) besteht, das von einer Proteinhülle (Capsid) umgeben ist.
Wie heißt die Vermehrung von Viren? Viren vermehren sich durch Infektion von Wirtszellen. Dies geschieht in zwei möglichen Zyklen:
- Lytischer Zyklus
- Lysogener Zyklus
Highlight: Viren sind keine Organismen, da sie keinen eigenen Stoffwechsel besitzen und sich nicht selbstständig vermehren können.
Lysogener Zyklus und Lytischer Zyklus Unterschied liegt in der Art, wie das Virus mit der Wirtszelle interagiert. Beim lytischen Zyklus wird die Wirtszelle sofort zur Virusproduktion genutzt und anschließend zerstört. Beim lysogenen Zyklus integriert sich das Virusgenom in das Wirtsgenom und bleibt dort zunächst inaktiv.
Example: Ein Beispiel für den lysogenen Zyklus ist das Lambda-Phagen-Virus, das sein Genom in das Bakterienchromosom integriert und als Prophage verbleibt.



























