Nomenklatur und Isomerie
Das Benennen von Alkoholen ist wie ein Puzzle - einmal verstanden, wird es zum Kinderspiel! Isomere haben dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturen und damit verschiedene Eigenschaften.
Die IUPAC-Benennung folgt sechs klaren Schritten: Hauptkette finden la¨ngsteKettemitOH−Gruppe, kleinstmöglich nummerieren, -ol als Suffix anhängen, Seitenketten benennen, alphabetisch ordnen und Positionen angeben. So wird aus einem komplexen Molekül ein eindeutiger Name wie "4-Ethyl-3-methyl-Heptan-1-ol".
Bei Alkoholen unterscheiden wir zwischen primären, sekundären und tertiären Alkoholen. Das hängt davon ab, an wie vielen anderen Kohlenstoffatomen das C-Atom mit der OH-Gruppe gebunden ist. Primäre Alkohole haben die OH-Gruppe am Ende der Kette, sekundäre in der Mitte und tertiäre an einem Verzweigungspunkt.
Eselsbrücke: Primär = am Rand, Sekundär = in der Mitte, Tertiär = am Knotenpunkt!