Ionenbindung
Stell dir vor, Natrium und Chlor treffen aufeinander - das Ergebnis kennst du als Kochsalz! Bei der Ionenbindung geben Metallatome ihre Außenelektronen an Nichtmetallatome ab.
Durch die Elektronenabgabe entstehen positiv geladene Kationen (wie Na⁺) und negativ geladene Anionen (wie Cl⁻). Diese unterschiedlich geladenen Teilchen ziehen sich elektrostatisch an und bilden ein Ionengitter.
Die Bildung von Ionen ist immer eine Redoxreaktion: Das Metall wird oxidiert (gibt Elektronen ab), das Nichtmetall wird reduziert (nimmt Elektronen auf). Salze erkennst du oft an den Endungen -id, -it oder -at.
Typische Eigenschaften: Salze leiten im festen Zustand keinen Strom, aber ihre Lösungen sind elektrische Leiter. Beim Lösen in Wasser umgeben Wassermoleküle die Ionen - das nennt man Hydratation.
💡 Merktipp: Kationen sind "Katzen" - sie sind positiv, weil sie gerne Elektronen abgeben!





