Grundlagen der Stoffe und chemische Bindungen
Alles um dich herum besteht aus Stoffen - entweder als Gemische oder Reinstoffe (die wiederum aus Verbindungen oder Elementen bestehen). Das Wichtigste dabei: Jede Stoffportion hat eine bestimmte Masse und ein bestimmtes Volumen.
Bei chemischen Bindungen wollen alle Atome dasselbe erreichen - die Edelgaskonfiguration. Bei der Ionenbindung geben Metalle Elektronen an Nichtmetalle ab, wodurch sich Kationen und Anionen bilden, die sich durch elektrostatische Kräfte anziehen. Das Ergebnis ist ein Ionengitter mit hohen Schmelztemperaturen.
Die Atombindung funktioniert anders: Hier teilen sich Nichtmetalle Elektronenpaare und bilden Moleküle. Mit Lewis-Formeln und dem Elektronenpaarabstoßungs-Modell kannst du die Struktur vorhersagen. Bei Metallbindungen bewegen sich die Valenzelektronen frei als "Elektronengas" zwischen den Atomrümpfen.
Merktipp: Die Elektronegativitätsdifferenz (ΔEN) entscheidet über den Bindungstyp: <0,4 = unpolar, 0,4-1,7 = polar, >1,7 = ionisch.









