Grundlagen chemischer Bindungen
Chemische Bindungen sind Anziehungskräfte zwischen mehreren Atomen. Sie lassen sich in zwei Kategorien einteilen:
Hauptbindungsarten (1. Ordnung) umfassen die Ionenbindung, die kovalente Bindung (Atombindung) und die metallische Bindung. Diese Bindungen sind sehr stark und benötigen viel Energie, um gebrochen zu werden.
Nebenbindungsarten (2. Ordnung) sind deutlich schwächer und umfassen Wasserstoffbrückenbindungen, Dipol-Dipol-Wechselwirkungen und van-der-Waals-Kräfte. Diese Kräfte halten beispielsweise Moleküle zusammen.
Die Stoffeigenschaften werden direkt durch die Bindungsarten bestimmt. So bestehen Moleküle aus einer definierten Anzahl von Atomen, die über kovalente Bindungen verknüpft sind (wie bei CH₄ oder H₂O). Zwischen diesen Molekülen wirken nur Nebenbindungskräfte. Kristalline Feststoffe wie Eisen (Metall), NaCl (Salz) oder SiC (kovalent) bestehen aus einer sehr großen Anzahl von Atomen, die durch ionische, kovalente oder metallische Bindungen verbunden sind.
Merke: In der Realität treten die Bindungsarten oft als fließende Übergänge auf, nicht als reine Idealfälle!











