Die drei Haupttypen chemischer Bindungen
Elektronenpaarbindung entsteht zwischen zwei Nichtmetallen wie Sauerstoff oder Kohlenstoff. Dabei überlappen die Außenschalen der Atome und teilen sich Elektronen - so bekommen beide eine volle Schale.
Es gibt unpolare und polare Varianten. Bei unpolaren Bindungen wie O₂ ziehen beide Partner die Elektronen gleich stark an. Bei polaren Bindungen wie HCl ist ein Partner stärker - das Chlor-Atom zieht die Elektronen mehr zu sich.
Ionenbindung funktioniert zwischen Metallen und Nichtmetallen völlig anders. Das Metall gibt seine Außenelektronen komplett ab, das Nichtmetall nimmt sie auf. Dadurch entstehen positiv geladene Kationen und negativ geladene Anionen, die sich anziehen.
Merktipp: Die Elektronegativität (EN) zeigt, wie stark ein Atom Elektronen anzieht - je höher der Wert, desto "gieriger" ist das Atom!



