Polare und unpolare Atombindungen
Bei unpolaren Elektronenpaarbindungen teilen sich gleiche oder ähnliche Atome die Elektronen gleichmäßig. Die Elektronegativität der Partner ist praktisch identisch, deshalb gibt's keine Ladungsverschiebung.
Polare Elektronenpaarbindungen entstehen, wenn ein Bindungspartner die Elektronen stärker anzieht. Das elektronegativere Atom zieht die Bindungselektronen zu sich - es entsteht eine Ladungsverschiebung mit Teilladungen δ+undδ−.
Die Elektronegativitätsdifferenz (ΔEN) zeigt dir, welche Bindung vorliegt: ΔEN > 1,7 bedeutet Ionenbindung, ΔEN zwischen 0,4 und 1,7 polare Bindung, und ΔEN < 0,4 unpolare Bindung. Diese Werte sind super wichtig für Klausuren!
Praxis-Tipp: Wassermoleküle sind polar - deshalb löst Wasser so viele Stoffe und hat einen hohen Siedepunkt!