Was ist Chromatographie?
Stell dir vor, du willst herausfinden, welche Farbstoffe in einem schwarzen Filzstift stecken - genau dafür brauchst du Chromatographie! Dieses Verfahren trennt Stoffgemische auf, indem die einzelnen Substanzen unterschiedlich stark mit zwei Phasen wechselwirken.
Die mobile Phase ist dein Stoffgemisch plus Laufmittel, das sich durch das System bewegt. Je nachdem, ob das Laufmittel gasförmig oder flüssig ist, spricht man von Gaschromatographie (GC) oder Flüssigchromatographie (LC). Die stationäre Phase dagegen bewegt sich nicht und besteht meist aus einem Feststoff wie Silikat-Pulver.
Das Geniale: Die verschiedenen Bestandteile deines Gemisches haben unterschiedliche "Vorlieben" für die beiden Phasen. Dadurch bewegen sie sich verschieden schnell und trennen sich in einzelne Banden auf.
Merktipp: Mobile Phase = bewegt sich, Stationäre Phase = steht still!
Im Gegensatz zu anderen Trennmethoden wie Destillation (nutzt verschiedene Siedepunkte) oder Filtration (trennt nach Teilchengröße) arbeitet die Chromatographie mit den unterschiedlichen Affinitäten der Stoffe zu den beiden Phasen.







