Viskosität, Alkanol-Einteilung und Nomenklatur
Die Viskosität (Zähflüssigkeit) steigt mit der Kettenlänge durch stärkere Van-der-Waals-Kräfte zwischen den Molekülen. Langkettige Alkane eignen sich deshalb gut als Schmiermittel.
Alkanole teilst du nach zwei Kriterien ein: Nach Anzahl der Hydroxygruppen ein−,zwei−,dreiwertig und nach der Stellung der OH-Gruppe (primär, sekundär, tertiär). Die Erlenmeyer-Regel besagt: Jedes C-Atom trägt maximal eine OH-Gruppe.
Die Nomenklatur folgt sechs wichtigen Regeln: Längste Kette als Grundname, Nummerierung für niedrigste Zahlen, Seitenketten mit "-yl"-Endung, gleiche Gruppen mit griechischen Zahlwörtern, alphabetische Reihenfolge verschiedener Gruppen.
IUPAC-Trick: Immer die längste Kette finden und so nummerieren, dass Substituenten die kleinsten Zahlen bekommen!
Bei komplexen Molekülen wie 3-Ethyl-3,4-dimethylheptan wendest du alle Regeln systematisch an. Die korrekte Benennung zeigt dein Verständnis der Molekülstruktur.