Korrosionsschutz - So rettest du deine Metalle
Passiver Korrosionsschutz funktioniert wie ein Schutzschild. Du trägst eine nicht reaktive Schicht auf das Metall auf, die Wasser und Luft fernhält. Das kennst du vom Autolack oder der Emaille-Beschichtung deiner Badewanne.
Weitere Methoden sind Galvanisieren, Schmelztauchen oder das Überziehen mit edleren Metallen wie Gold. Aber Vorsicht: Wird die Schutzschicht beschädigt, kann sich ein Lokalelement bilden!
Kathodischer Korrosionsschutz ist cleverer. Hier verbindest du das zu schützende Metall mit einem unedleren Metall. Das unedle Metall opfert sich und löst sich stattdessen auf.
Schiffe nutzen zum Beispiel Zink- oder Magnesiumplatten als Opferanoden. Diese müssen regelmäßig erneuert werden, schützen aber den wertvollen Schiffsrumpf.
Praxistipp: Passiver Schutz ist wie ein Regenschirm - solange er heil ist, funktioniert er perfekt. Aktiver Schutz ist wie ein Bodyguard, der sich opfert!