Korrosion - Wenn Metalle sich selbst zerstören
Stell dir vor, dein Fahrrad rostet vor sich hin - das ist Korrosion in Aktion! Dabei werden Metalle von der Oberfläche her durch elektrochemische Reaktionen mit ihrer Umgebung zerstört. Die Metalle geben dabei Elektronen ab und werden zu Kationen.
Es gibt zwei Haupttypen: Säurekorrosion und Sauerstoffkorrosion. Bei der Säurekorrosion zerstören Säuren das Metall unter Wasserstoffentwicklung. Wenn du Zinkblech in verdünnte Säure steckst, bilden sich Wasserstoffbläschen - das Zink wird oxidiert zu Zn²⁺, während H₃O⁺-Ionen zu H₂-Molekülen reduziert werden.
Besonders gefährlich wird es bei Lokalelementen. Wenn sich unedless Zink und edles Kupfer berühren, entsteht praktisch ein Kurzschluss - die Elektronen fließen vom Zink zum Kupfer und die Korrosion läuft viel schneller ab.
💡 Merke: Lokalelemente entstehen auch durch Metallverunreinigungen oder beschädigte Überzüge!
Voraussetzungen für Säurekorrosion: Saure Elektrolytlösung mit H₃O⁺-Ionen und ein unedles Metall in Kontakt mit einem edleren Metall.







