Metalle und Metallbindung
Stell dir vor, Metallatome sind wie WGs, in denen alle ihre Sachen teilen! Die Metallbindung funktioniert genau so: Die äußeren Elektronen gehören nicht mehr einzelnen Atomen, sondern bewegen sich frei zwischen allen.
Das Elektronengasmodell erklärt's so: Metallatome haben wenige Außenelektronen, die nur schwach vom Atomkern angezogen werden. Diese Elektronen lösen sich deshalb vom "eigenen" Atom und schwirren zwischen allen Atomen herum - wie ein unsichtbares Gas.
Was bleibt, sind positiv geladene Metallionen (auch Atomrümpfe genannt), die ordentlich in einem Gitter angeordnet sind. Zwischen ihnen bewegt sich das Elektronengas - diese freien Elektronen sorgen für den Zusammenhalt des Metalls.
Merktipp: Denk an ein Fußballstadion - die Sitzplätze sind die Metallionen, die Fans (Elektronen) laufen frei herum und sorgen für Stimmung (Bindung)!



