Grundlagen der Kunststoffe
Kunststoffe sind wie Lego-Bauwerke aus winzigen Bausteinen - den Monomeren. Diese werden chemisch zu Makromolekülen (auch Polymere genannt) verknüpft, wodurch völlig neue Materialeigenschaften entstehen.
Je nachdem, ob nur ein Monomer-Typ verwendet wird (Homopolymer) oder zwei verschiedene (Copolymer), ändern sich die Eigenschaften drastisch. Das Coole daran: Durch geschickte Wahl der Monomere und Herstellungsverfahren kannst du Härte, Elastizität und Temperaturbeständigkeit gezielt steuern.
Makromoleküle haben keine einheitliche Größe - sie bestehen aus unterschiedlich langen Ketten. Ihre Struktur kann kristallin (regelmäßig angeordnet) oder amorph (unregelmäßig) sein. Die meisten Kunststoffe sind teilkristallin und kombinieren beide Bereiche.
💡 Merktipp: Struktur bestimmt Eigenschaften - kristalline Bereiche machen Kunststoffe fester, amorphe flexibler!










