Elektronegativität verstehen
Die Elektronegativität ist dein Schlüssel zum Verständnis chemischer Bindungen. Sie zeigt dir, wie gierig ein Atom nach Elektronen ist - quasi wie hungrig es nach seinem Anteil am "Elektronen-Kuchen" ist.
Im Periodensystem findest du diese Werte direkt bei jedem Element. Wasserstoff hat zum Beispiel eine Elektronegativität von 2,1. Je höher der Wert, desto stärker zieht das Atom die Elektronen zu sich.
Mit der Elektronegativitätsdifferenz (ΔEN) kannst du vorhersagen, welche Art von Bindung entsteht. Ist ΔEN < 0,4, hast du eine unpolare Bindung. Liegt sie zwischen 0,4 und 1,7, ist die Bindung polar. Darüber hinaus entstehen Ionenbindungen.
💡 Prüfungstipp: Lerne die drei Bereiche auswendig - sie kommen garantiert in der Klassenarbeit vor!