Alkansäuren und ihre Grundlagen
Stell dir vor, du kochst mit Essig - dann arbeitest du schon mit einer Carbonsäure! Die funktionelle Gruppe aller Carbonsäuren ist die Carboxy-Gruppe , die aus einer Carbonyl- (CO) und einer Hydroxy-Gruppe (OH) besteht.
Bei der Benennung hängst du einfach "-säure" an den Stammname des entsprechenden Alkans. Methansäure kennst du vielleicht als Ameisensäure, Ethansäure als Essigsäure - so einfach ist das!
Wasserstoffbrückenbindungen sorgen dafür, dass Carbonsäuren höhere Siedepunkte als Alkohole oder Alkane haben. Je länger die Kohlenstoffkette wird, desto höher wird der Siedepunkt durch die zunehmenden van-der-Waals-Kräfte.
Merktipp: Alkane < Alkohole < Alkansäuren - so steigen die Siedepunkte!
Die Löslichkeit in Wasser nimmt mit längerer Kohlenstoffkette ab, weil der unpolare Teil größer wird. Das C-Atom und die O-Atome sind sp²-hybridisiert mit einem Bindungswinkel von 120°.






































