Grundlagen der Redoxreaktionen
Redoxreaktionen sind Elektronenübertragungsreaktionen, bei denen ein Teilnehmer Elektronen abgibt (Oxidation) und ein anderer sie aufnimmt (Reduktion). Das Oxidationsmittel nimmt Elektronen auf und wird selbst reduziert, während das Reduktionsmittel Elektronen abgibt und selbst oxidiert wird.
Die Oxidationszahlen helfen uns, Redoxreaktionen zu verfolgen. Bei einer Oxidation erhöht sich die Oxidationszahl, bei einer Reduktion verringert sie sich. Typische Oxidationszahlen sind: Wasserstoff +I (außer in Metallhydriden: -I), Sauerstoff -II, Metalle positiv und Elemente im reinen Zustand 0.
💡 Beim Aufstellen von Redoxgleichungen hilft dir die "EELA"-Methode: Erst Elektronenausgleich, dann Ladungsausgleich und schließlich Atombilanz. So kannst du auch komplexe Reaktionen korrekt darstellen.
Zum Aufstellen einer vollständigen Redoxgleichung stellst du zuerst die Teilgleichungen für Oxidation und Reduktion auf, bestimmst die Anzahl der übertragenen Elektronen, gleicht die Ladungen aus (in saurer oder basischer Lösung) und verbindest schließlich beide Teilgleichungen zur Gesamtgleichung.











































