Säuren und Basen – Definitionen und Grundlagen
Eine Säure (HA) ist ein Protonendonator – sie gibt Protonen (H⁺) ab. Eine Base (B) funktioniert als Protonenakzeptor und nimmt Protonen auf. Diese Definition geht auf das Brønsted-Konzept zurück.
Bei Säure-Base-Reaktionen bilden sich sogenannte korrespondierende Säure-Base-Paare. Dabei handelt es sich um Teilchenpaare, die sich nur durch ein Proton unterscheiden. Beispiele sind NH₄⁺ & NH₃ oder CH₃COOH & CH₃COO⁻.
Ampholyte sind besonders interessante Teilchen, die je nach Reaktionspartner als Säure oder Base reagieren können. Beispiele dafür sind Wasser (H₂O), Ammoniak (NH₃) oder das Hydrogencarbonat-Ion (HCO₃⁻). Sie können sowohl Protonen aufnehmen als auch abgeben.
💡 Die Autoprotolyse des Wassers ist ein wichtiger Spezialfall, bei dem Wasser gleichzeitig als Säure und Base reagiert. Das Ionenprodukt K𝘸 = c(H₃O⁺)·c(OH⁻) = 10⁻¹⁴ mol²·l⁻² bei 25°C ist eine fundamentale Konstante in der Chemie.







