Aufbau einer antithetischen Erörterung
Stell dir vor, du diskutierst mit Freunden über ein heißes Thema - genau so funktioniert eine antithetische Erörterung, nur strukturierter! Du betrachtest beide Seiten einer Streitfrage und bildest dir dann deine eigene Meinung.
Die Einleitung soll deine Leser neugierig machen und ins Thema einführen. Du kannst mit einem persönlichen Erlebnis starten ("Einmal passierte mir..."), einem Sprichwort, aktuellen Nachrichten oder interessanten Statistiken. Am Ende der Einleitung formulierst du klar deinen eigenen Standpunkt.
Im Hauptteil baust du deine Argumentation systematisch auf. Wichtig ist die richtige Reihenfolge: Erst die Antithese (Gegenmeinung) mit den schwächsten zu den stärksten Contra-Argumenten, dann deine These (eigene Meinung) mit den stärksten Pro-Argumenten zum Schluss.
Profi-Tipp: Das letzte Argument bleibt am längsten im Kopf - deshalb kommt dein stärkstes Argument ganz zum Schluss!
Verbinde deine Argumente geschickt mit Wörtern wie "außerdem", "jedoch", "trotzdem" oder "deshalb". Jedes Argument braucht Beispiele und Belege als Stütze.