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Charakterisierung der Personen aus Emilia Galotti

Charakterisierung der Personen aus Emilia Galotti

 Emilia Galotti:
- Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen:
schüchtern (,,Aus Scham musst ich standhalten: mich von ihm loszuwinde,

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Luisa Braun

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Emilia Galotti: - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: schüchtern (,,Aus Scham musst ich standhalten: mich von ihm loszuwinde, würd die Vorbeigehenden zu aufmerksam auf uns gemacht haben“ S. 29 Z. 28-31) ehrlich (,,Der Graf muss das wissen. Ihm muss ich es sagen“ S. 30 Z. 16f; „Aber wenn er es von einem anderen erführe, dass der Prinz mich heute gesprochen? Würd mein Verschweigen nicht, früh oder spät, seine Unruhe vermehren? - Ich dächte doch, ich behielte lieber vor ihm nichts auf dem Herzen." S.30 Z. 31-35) naiv (,,Aber ich blickte nicht um; ich wollt tun, als ob ich es nicht hörte. - Was konnt ich sonst? - Meinen guten Engel bitten, mich mit Taubheit zu schlagen; und wann auch, wann auch auf immer! - Das bat ich; das war das Einzige, was ich beten konnte.“ S. 28 Z. 26-30) religiös (,,Nie hätt meine Andacht inniger, brünstiger sein sollen, als heute: nie ist sie weniger gewesen, was sie sein sollte." S. 27 Z. 29ff; ,,... weiter von dem Altare, als ich sonst pflege, ..." S. 28 Z. 10f) abhängig („Sie wissen meine Mutter, wie gern ich Ihren besseren Einsichten mich in allem unterwerfe." S. 30 Z. 30f) 33 streng erzogen („Du gehörst nicht in das Haar einer, - wie mein Vater will, dass ich werden soll!" S. 86 Z. 13f; „Aber...

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sie sollte nicht allein gegangen sein. S. 22 Z. 5f) fremdbestimmt („Sie wissen meine Mutter, wie gern ich Ihren besseren Einsichten mich in allem unterwerfe." S. 30 Z. 30f) - Biografie - Aussehen: Auf Land aufgewachsen, dann mit Mutter in die Stadt gezogen. Mutter wollte ihre Erziehung vervollkommnen, sie ins höfische Leben einführen und ihr einen angesehenen Mann finden. Hat braune lockige Haare. („Hier, nur hier konnte die Liebe zusammenbringen, was füreinander geschaffen war. Hier nur konnte der Graf Emilien finden; und fand sie." S. 25 Z. 21-23; „Gut, dass es mit dieser Stadterziehung so abgelaufen!" S. 25 Z. 25f; „In seinem eigenen braunen Glanze; in Locken, wie sie die Natur schlug -„, S. 33 Z. 33f) Eine sehr hübsche junge Dame („Dieser Kopf, dieses Anlitz, diese Stirn, von der Zeit an, mein einziges Studium der weiblichen Schönheit." S. 11 Z. 6-10) - Verhältnis zu Eltern: Sie wurde streng erzogen. Zu Treue, Gehorsam. Folgt blind der Empfehlung der Mutter, Vater und Bräutigam nichts von Gespräch mit Prinz zu erzählen. Mit Mutter inniges Verhältnis. Mit Vater fast gar keine Beziehung. („Sie wissen, meine Mutter, wie gern ich Ihren besseren Eigenschaften mich in allem unterwerfe." S. 30 Z. 30f; „Du gehörst nicht in das Haar einer, - wie mein Vater will, dass ich werden soll!" S.86 Z. 13f; „Wo bleibt meine Mutter? S. 46 Z. 18) Claudia Galotti: ... - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: strake Bindung zu Emilia („Ich trenne mich ungern von dem Kinde.“ S. 73 Z. 6f) gläubig (,,Die Gabe zu beten ist nicht in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen, auch beten." S. 27f Z. 32f) gutgläubig („Er bezeigte sich gegen sie so gnädig - -,, S. 26 Z. 13f; „Er unterhielt sich mit ihr so lange - -„ S. 26 Z. 16; ,,Schien von ihrer Munterkeit und ihrem Witz so bezaubert - -,, S. 26 Z. 18f) besorgte Mutter („Wo ist sie? Sprich, Unglücklicher!" S. 51 Z. 5; „Emilia! Emilia! Mein Kind, wo bist du?" S. 50 Z. 28f; ,,Mach meiner Furcht ein Ende." S. 27 Z. 26f) naiv (,,So ganz sollen wir sie verlieren, diese einzige geliebte Tochter?" S. 25 Z. 7f) beeinflussbar („Du gebotest mir ruhig zu sein; und ich bin ruhig.“ S. 72 Z. 16; bestimmend („Aber lass mich heute nur ein Einziges für diese Stadt, für diese Nähe des Hofes sprechen, die deiner strengen Tugend so verhasst sind. - Hier, nur hier konnte die Liebe zusammenbringen, was für einander geschaffen war. Hier nur konnte der Graf Emilien finden; und fand sie. S. 25 Z. 18-23) - Biografie - Aussehen: Lebt in der Stadt mit Emilia, vor Hochzeit, davor auf Land. („Aber lass mich heute nur ein Einziges für diese Stadt, für diese Nähe des Hofes sprechen, die deiner strengen Tugend so verhasst sind. – Hier, nur hier konnte die Liebe zusammenbringen, was für einander geschaffen war. Hier nur konnte der Graf Emilien finden; und fand sie. S. 25 Z. 18-23) - Verhältnis zu Emilia, Odoardo: 66 Verhältnis zu Emilia ist sehr eng, starke Mutter Tochter Liebe. Emilia vertraut ihr vieles an, Verfolgung des Prinzen. („Was kümmert es die Löwin, der man die Jungen geraubet, ...' S. 53 Z. 24f; ,,Wo bist du mein Kind? Ich komme, ich komme!" S. 53 Z. 31). Verhältnis zum Mann ist nicht sehr innig, für sie ist er nur der Vater ihrer Tochter. Keine Liebesbeziehung. Setzte sich beim Umzug in die Stadt durch, doch ist ihm meist unterlegen. Hat Respekt vor ihm. („In seiner Wut hätt ich ihm geschienen, das veranlasst zu haben, was ich weder verhindern, noch vorhersehen können.“ S. 29 Z. 16-18; „ . wenn dein Vater das wüsste! - Wie wild er schon war, als er nur hörte, dass der Prinz dich jüngst nicht ohne Missfallen gesehen!" S. 30 Z. 8-11; „Ah, unser Beschützer, unser Retter!" S. 71 Z. 26f; „Du gebotest mir ruhig zu sein; und ich bin ruhig." S. 72 Z. 16) Odoardo Galotti: - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: aufbrausend (,,Lobeserhebungen? Und das alles erzählst du mir in einem Tone der Entzückung? O Claudia! Claudia! eitle, törichte Mutter!" S. 26 Z. 23ff; „,... der bloße Gedanke setzt mich in Wut." S. 26 Z. 30f; „Verleumdung! verdammte Verleumdung!" S. 70 Z. 14) vorgebend (,,Du hättest mir das sogleich sollen gemeldet haben.“ S. 26 Z. 31f; „Keine Einwendung!" S. 73 S. 9; „Sei nur ruhig, nur ruhig, ...“ S. 72 Z. 1) pflichtbewusst („Ich muss auch bei dem Grafen noch einsprechen. ..., diesen würdigen jungen Mann meinen Sohn zu nennen. Alles entzückt mich an ihm.“ S. 25 Z. 1-3) stolz (,,Kaum kann ich's erwarten, diesen würdigen jungen Mann meinen Sohn zu nennen." S. 25 Z. 2f) verantwortungsbewusst (,,Vergeben Sie, mein Herr, einem Vater, der in der äußersten Bestürzung ist, dass er so unangemeldet hereintritt.“ S. 67 Z. 1ff) kein Vertrauen in Frau, Tochter („Ganz allein?“ S. 21 Z. 29; „Einer ist genug zu einem Fehltritt! -, S. 22 Z. 1; „Aber sie sollte nicht allein gegangen sein. -„ S. 22 Z. 5f; „Sie bleibt mir zu lang aus -„, S. 24 Z. 31; „... fern von einem Manne und Vater, der euch so herzlich liebet" S. 25 Z. 16f) ängstlich - unsicher/misstrauisch/sehr besorgt („Ganz allein?“ S. 21 Z. 29; „Einer ist genug zu einem Fehltritt! -„ S. 22 Z. 1; „Aber sie sollte nicht allein gegangen sein. -„ S. 22 Z. 5f; ,,Sie bleibt mir zu lang aus S. 24 Z. 31) - Biografie - Aussehen: وو - Am Hof und im Fürstentum bekannte Persönlichkeit. Lebt auf Landgut bei Sabionetta, ohne Tochter und Frau. - Verhältnis zu Emilia, Claudia: Kein inniges Verhältnis zur Tochter. Eher streng zu Emilia. Will Tugenden übermitteln, durch ständige Überwachung und Schutz. Soll gute Ehefrau werden, sich unterwerfen. Gegen Ende sucht Vater jedoch nähe zu Tochter („Wo ist Emilia? Unstreitig beschäftigt mit dem Putze? -„ S. 21 Z. 23f; „Aber sie sollte nicht allein gegangen sein. S. 22 Z. 5f; „Lass dich umarmen meine Tochter!" S. 84 Z. 35f) Gräfin Orsina: Verhältnis zur Frau nicht intim, eher „sachlich“. Erziehung von Tochter ist im Vordergrund. (,,In seiner Wut hätt ich ihm geschienen, das veranlasst zu haben, was ich weder verhindern, noch vorhersehen können.“ S. 28 Z. 16ff; „Bleibt der Vater nicht in der Nähe? Man wird ihn endlich doch vorlassen." S. 73 Z. 8f) وو - - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: wo mir sonst machen 99. gewissen Lebensstandard gewöhnt („Was ist das? - Niemand kömmt mir entgegen, außer ein Unverschämter, der mir lieber gar den Eintritt verweigert hätte? ein ganzes Heer geschäftiger Augendiener entgegenstürzte?“ S. 59 Z. 3-8; Sie, dass ich ihn bald spreche, den Prinzen; ...“ S. 62 Z. 24f) nett / unfreundlich („,... unverschämter Tröster, Marinelli!" S. 60 Z. 31f; nachplaudendres Hofmännchen ...“ S. 61 Z. 7f; „Warum nicht? Sehr gern." S. 72 Z. 36) selbstbewusst („... mit Ihnen hier in dem Vorgemache einen elenden Schnickschnack zu halten ..." S. 60 Z. 14f; „Lachen soll es, nichts als lachen, um immerdar den gestrengen Herrn der Schöpfung bei guter Laune zu erhalten.“ S. 61 Z. 27-29; machen Sie, dass ich ihn bald spreche, den Prinzen; ...“ S. 62 Z. 24f) verliebt (,,Aber ich erfuhr, dass er eine Stunde darauf wirklich nach Dosalo abgefahren. Ich glaubte, das sei Antworts genug; und ich komme.“ S. 59 Z. 25-27; „, Sie hören ja, dass es verabredet worden. So gut, als verabredet. Von meiner Seite, der Brief: von seiner, die Tat.,, S. 59 Z. 29-31) Selbstmitleid („,... die betrogene, verlassene Orsina." S. 71 Z. 11) 99 99--- 99--- handelt nach Gefühl („Denn wir sind beide beleidiget;" S. 71 Z. 5; wie überschwänglich, wie unaussprechlich, wie unbegreiflich ich von ihm beleidiget worden, und noch werde:" S. 71 Z. 7-9) durcheinander (,,Schwören Sie! - Nein, schwören Sie nicht. ... Oder ja; schwören Sie nur." S. 65 Z. 16f) unsicher (,,Ist die Braut schön?“ S. 64 Z. 15; „... die betrogene, verlassene Orsina." S. 71 Z. 11) verbittert (,,Und Sie lachen nicht mit, Marinelli? - Mitlachen kann ja wohl der gestrenge Herr der Schöpfung, ob wir arme Geschöpfe gleich nicht mitdenken dürfen. So lachen Sie doch!" S. 61f Z. 34-2) philosophisch („... dass Gleichgültigkeit ein leeres Wort, ein bloßer Schall ist, dem nichts, gar nichts entspricht. Gleichgültig ist die Seele nur gegen das, woran sie nicht denkt; nur gegen ein Ding, das für Sie kein Ding ist. Und nur gleichgültig für ein Ding, dass kein Ding ist, - das ist so viel, als gar nicht gleichgültig. - Ist dir das zu hoch, Mensch?" S. 61 Z. 9-14; „Ja, ja, ich bin eine." S. 61 Z. 20) bestürzt („Es war ein weibliches Gekreusche. ... Verdammt, über das Hofgescheiß! So viel Worte, so viel Lügen!" S. 60 Z. 6-9; „Verachtung? - Wer denkt daran?" S. 60 Z. 30; ,,Beschäftiget? Womit denn? Nicht allein? Wer wäre denn bei ihm?“ S. 63 Z. 19f) aufbrausend („Nicht gelesen?“ S. 60 Z. 25; „Beschäftiget? Womit denn? Nicht allein? Wer wäre denn bei ihm?" S. 63 Z. 19f) Rächerin (,,Wenn ich das mehreren sagte? - Desto besser, desto besser! - Morgen will ich es auf dem Markte ausrufen. - Und wer mir widerspricht - wer mir widerspricht, der war des Mörders Spießgeselle. - Leben Sie wohl." S. 66 Z. 20-23; „Da kann ich aushelfen! Da nehmen Sie!" S. 70 Z. 27-29) - Biografie - Aussehen: Bis vor kurzer Zeit die Geliebte vom Prinz. Sie ahnt, dass er eine neue Leidenschaft hat, weil ihre Kundschafter ein Gespräch zwischen Emilia und dem Prinzen gehört haben. Sie will ihn und sich umbringen. Sie gehört dem Adel an (Gräfin). („... mit dieser Emilia Galotti hat der Prinz heute Morgen, in der Halle bei den Dominikanern, ein langes und breites gesprochen. Das weiß ich; das haben meine Kundschafter gesehen." S. 66 Z. 8-11; „Ich hab einen mitgebracht. ... Auch hätt ich noch etwas, - Gift. Aber Gift ist nur für uns Weiber; ..." S. 70 Z. 27-31) - Verhalten und Reaktion auf Gespräch mit Marinelli: Ist entsetzt über Marinellis Worte, will nicht wahrhaben, dass Prinz sie nicht sehen will. Feindet Marinelli an, redet im scharfen Ton mit ihm. Will, dass er ihr sagt, wieso Prinz sie nicht sehen will, mit wem er ist. („Verdammt, über das Hofgescheiß! So viel Worte, so viel Lügen!" S. 60 Z. 6-9; „Beschäftiget? Womit denn? Nicht allein? Wer wäre denn bei ihm?" S. 63 Z. 19f; „Schwören Sie! - Nein, schwören Sie nicht. ... Oder ja; schwören Sie nur.“ S. 65 Z. 16f; ,,... unverschämter Tröster, Marinelli!" S. 60 Z. 31f) Prinz von Gustalla: - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: willkürlich (nach belieben) („Desto schlimmer ..." S. 6 Z. 1; „Nun ja; ich habe sie zu lieben geglaubt! Was glaubt man nicht alles? Kann sein, ich habe sie auch wirklich geliebt. Aber ich habe!" S. 6 Z. 5ff; „Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, — was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti." S. 11 Z. 29-32; „Lassen Sie die Ausfertigung noch anstehen. - Oder auch nicht anstehen: wie Sie wollen.“ S. 19 Z. 22f; „Recht gern. – Nur her! geschwind." S. 19 Z. 27) - verantwortungslos (,,Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti." S. 11 Z. 29-32; „Hören Sie, Conti; so viel sie wollen." S. 11 Z. 36; „Recht gern. - Nur her! geschwind." S. 19 Z. 27) nicht seinem Amt gewachsen („Klagen, nichts als Klagen! Bittschriften, nichts als Bittschriften!" S. 5 Z. 6f; „Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti." S. 11 Z. 29-32; „Lassen Sie die Ausfertigung noch anstehen. - Oder auch nicht anstehen: wie Sie wollen." S. 19 Z. 22f; „Ein Todesurteil wäre zu unterschreiben." S. 19 Z. 26; „Recht gern. - Nur her! geschwind." S. 19 Z. 27; „Ich höre jawohl. - Es könnte schon geschehen sein. Ich bin eilig.,, S. 19 Z. 30f) schwärmerisch („Ihr Werk, Conti? Oder das Werk meiner Phantasie? – Emilia Galotti!" S. 9 Z. 25f; ,,Dich hab ich für jeden Preis noch zu wohlfeil.“ S. 12 Z. 1f) änder schnell seine Meinung („Nun ja; ich habe sie zu lieben geglaubt! Was glaubt man nicht alles? Kann sein, ich habe sie auch wirklich geliebt. Aber ich habe!" S. 6 Z. 5ff; ,,Wahr! - Der Auftrag ist nur ein wenig von lange her." S. 6 Z. 32f) - - wenn er was will, macht er alles dafür („Ich habe zu früh Tag gemacht. - Der Morgen ist so schön. Ich will ausfahren. Marchese Marinelli soll mich begleiten. Lasst ihn rufen. – Ich kann doch nicht mehr arbeiten." S. 5 Z. 18-21; ,,Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!“ S. 29 Z. 27f) verlangen (,,Oder ist er mir gar gefolgt?" S. 27 Z. 13f; „Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) naiv (,,Ich höre jawohl. - Es könnte schon geschehen sein. Ich bin eilig.,, S. 19 Z. 30f; ,,Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) unselbständig (,,Wollen Sie mir freie Hand lassen, Prinz? Wollen Sie alles genehmigen, was ich tue?" S. 17 Z. 35f; „Lassen Sie die Ausfertigung noch anstehen. - Oder auch nicht anstehen: wie Sie wollen." S. 19 Z. 22f) stellt Gefühle extrem dar („Sprich dein verdammtes „Eben die“ noch einmal, und stoß mir den Dolch ins Herz!“ S. 15 Z. 30f; „So will ich nicht leben!“ S. 16 Z. 6) rücksichtslos („Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti.“ S. 11 Z. 29-32; ,,Oder ist er mir gar gefolgt?" S. 27 Z. 13f; „Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) egoistisch („Alles, Marinelli, alles, was diesen Streich abwenden kann.“ S. 18 Z. 1f; „Oder ist er mir gar gefolgt?“ S. 27 Z. 13f; „Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) launisch (,,Der wird mir andere Gedanken in den Kopf bringen." S. 6 Z. 11; „Je nun, Conti; - warum kamen sie nicht einen Monat früher damit? - Setzen Sie weg." S. 9 Z. 10f;

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sie sollte nicht allein gegangen sein. S. 22 Z. 5f) fremdbestimmt („Sie wissen meine Mutter, wie gern ich Ihren besseren Einsichten mich in allem unterwerfe." S. 30 Z. 30f) - Biografie - Aussehen: Auf Land aufgewachsen, dann mit Mutter in die Stadt gezogen. Mutter wollte ihre Erziehung vervollkommnen, sie ins höfische Leben einführen und ihr einen angesehenen Mann finden. Hat braune lockige Haare. („Hier, nur hier konnte die Liebe zusammenbringen, was füreinander geschaffen war. Hier nur konnte der Graf Emilien finden; und fand sie." S. 25 Z. 21-23; „Gut, dass es mit dieser Stadterziehung so abgelaufen!" S. 25 Z. 25f; „In seinem eigenen braunen Glanze; in Locken, wie sie die Natur schlug -„, S. 33 Z. 33f) Eine sehr hübsche junge Dame („Dieser Kopf, dieses Anlitz, diese Stirn, von der Zeit an, mein einziges Studium der weiblichen Schönheit." S. 11 Z. 6-10) - Verhältnis zu Eltern: Sie wurde streng erzogen. Zu Treue, Gehorsam. Folgt blind der Empfehlung der Mutter, Vater und Bräutigam nichts von Gespräch mit Prinz zu erzählen. Mit Mutter inniges Verhältnis. Mit Vater fast gar keine Beziehung. („Sie wissen, meine Mutter, wie gern ich Ihren besseren Eigenschaften mich in allem unterwerfe." S. 30 Z. 30f; „Du gehörst nicht in das Haar einer, - wie mein Vater will, dass ich werden soll!" S.86 Z. 13f; „Wo bleibt meine Mutter? S. 46 Z. 18) Claudia Galotti: ... - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: strake Bindung zu Emilia („Ich trenne mich ungern von dem Kinde.“ S. 73 Z. 6f) gläubig (,,Die Gabe zu beten ist nicht in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen, auch beten." S. 27f Z. 32f) gutgläubig („Er bezeigte sich gegen sie so gnädig - -,, S. 26 Z. 13f; „Er unterhielt sich mit ihr so lange - -„ S. 26 Z. 16; ,,Schien von ihrer Munterkeit und ihrem Witz so bezaubert - -,, S. 26 Z. 18f) besorgte Mutter („Wo ist sie? Sprich, Unglücklicher!" S. 51 Z. 5; „Emilia! Emilia! Mein Kind, wo bist du?" S. 50 Z. 28f; ,,Mach meiner Furcht ein Ende." S. 27 Z. 26f) naiv (,,So ganz sollen wir sie verlieren, diese einzige geliebte Tochter?" S. 25 Z. 7f) beeinflussbar („Du gebotest mir ruhig zu sein; und ich bin ruhig.“ S. 72 Z. 16; bestimmend („Aber lass mich heute nur ein Einziges für diese Stadt, für diese Nähe des Hofes sprechen, die deiner strengen Tugend so verhasst sind. - Hier, nur hier konnte die Liebe zusammenbringen, was für einander geschaffen war. Hier nur konnte der Graf Emilien finden; und fand sie. S. 25 Z. 18-23) - Biografie - Aussehen: Lebt in der Stadt mit Emilia, vor Hochzeit, davor auf Land. („Aber lass mich heute nur ein Einziges für diese Stadt, für diese Nähe des Hofes sprechen, die deiner strengen Tugend so verhasst sind. – Hier, nur hier konnte die Liebe zusammenbringen, was für einander geschaffen war. Hier nur konnte der Graf Emilien finden; und fand sie. S. 25 Z. 18-23) - Verhältnis zu Emilia, Odoardo: 66 Verhältnis zu Emilia ist sehr eng, starke Mutter Tochter Liebe. Emilia vertraut ihr vieles an, Verfolgung des Prinzen. („Was kümmert es die Löwin, der man die Jungen geraubet, ...' S. 53 Z. 24f; ,,Wo bist du mein Kind? Ich komme, ich komme!" S. 53 Z. 31). Verhältnis zum Mann ist nicht sehr innig, für sie ist er nur der Vater ihrer Tochter. Keine Liebesbeziehung. Setzte sich beim Umzug in die Stadt durch, doch ist ihm meist unterlegen. Hat Respekt vor ihm. („In seiner Wut hätt ich ihm geschienen, das veranlasst zu haben, was ich weder verhindern, noch vorhersehen können.“ S. 29 Z. 16-18; „ . wenn dein Vater das wüsste! - Wie wild er schon war, als er nur hörte, dass der Prinz dich jüngst nicht ohne Missfallen gesehen!" S. 30 Z. 8-11; „Ah, unser Beschützer, unser Retter!" S. 71 Z. 26f; „Du gebotest mir ruhig zu sein; und ich bin ruhig." S. 72 Z. 16) Odoardo Galotti: - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: aufbrausend (,,Lobeserhebungen? Und das alles erzählst du mir in einem Tone der Entzückung? O Claudia! Claudia! eitle, törichte Mutter!" S. 26 Z. 23ff; „,... der bloße Gedanke setzt mich in Wut." S. 26 Z. 30f; „Verleumdung! verdammte Verleumdung!" S. 70 Z. 14) vorgebend (,,Du hättest mir das sogleich sollen gemeldet haben.“ S. 26 Z. 31f; „Keine Einwendung!" S. 73 S. 9; „Sei nur ruhig, nur ruhig, ...“ S. 72 Z. 1) pflichtbewusst („Ich muss auch bei dem Grafen noch einsprechen. ..., diesen würdigen jungen Mann meinen Sohn zu nennen. Alles entzückt mich an ihm.“ S. 25 Z. 1-3) stolz (,,Kaum kann ich's erwarten, diesen würdigen jungen Mann meinen Sohn zu nennen." S. 25 Z. 2f) verantwortungsbewusst (,,Vergeben Sie, mein Herr, einem Vater, der in der äußersten Bestürzung ist, dass er so unangemeldet hereintritt.“ S. 67 Z. 1ff) kein Vertrauen in Frau, Tochter („Ganz allein?“ S. 21 Z. 29; „Einer ist genug zu einem Fehltritt! -, S. 22 Z. 1; „Aber sie sollte nicht allein gegangen sein. -„ S. 22 Z. 5f; „Sie bleibt mir zu lang aus -„, S. 24 Z. 31; „... fern von einem Manne und Vater, der euch so herzlich liebet" S. 25 Z. 16f) ängstlich - unsicher/misstrauisch/sehr besorgt („Ganz allein?“ S. 21 Z. 29; „Einer ist genug zu einem Fehltritt! -„ S. 22 Z. 1; „Aber sie sollte nicht allein gegangen sein. -„ S. 22 Z. 5f; ,,Sie bleibt mir zu lang aus S. 24 Z. 31) - Biografie - Aussehen: وو - Am Hof und im Fürstentum bekannte Persönlichkeit. Lebt auf Landgut bei Sabionetta, ohne Tochter und Frau. - Verhältnis zu Emilia, Claudia: Kein inniges Verhältnis zur Tochter. Eher streng zu Emilia. Will Tugenden übermitteln, durch ständige Überwachung und Schutz. Soll gute Ehefrau werden, sich unterwerfen. Gegen Ende sucht Vater jedoch nähe zu Tochter („Wo ist Emilia? Unstreitig beschäftigt mit dem Putze? -„ S. 21 Z. 23f; „Aber sie sollte nicht allein gegangen sein. S. 22 Z. 5f; „Lass dich umarmen meine Tochter!" S. 84 Z. 35f) Gräfin Orsina: Verhältnis zur Frau nicht intim, eher „sachlich“. Erziehung von Tochter ist im Vordergrund. (,,In seiner Wut hätt ich ihm geschienen, das veranlasst zu haben, was ich weder verhindern, noch vorhersehen können.“ S. 28 Z. 16ff; „Bleibt der Vater nicht in der Nähe? Man wird ihn endlich doch vorlassen." S. 73 Z. 8f) وو - - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: wo mir sonst machen 99. gewissen Lebensstandard gewöhnt („Was ist das? - Niemand kömmt mir entgegen, außer ein Unverschämter, der mir lieber gar den Eintritt verweigert hätte? ein ganzes Heer geschäftiger Augendiener entgegenstürzte?“ S. 59 Z. 3-8; Sie, dass ich ihn bald spreche, den Prinzen; ...“ S. 62 Z. 24f) nett / unfreundlich („,... unverschämter Tröster, Marinelli!" S. 60 Z. 31f; nachplaudendres Hofmännchen ...“ S. 61 Z. 7f; „Warum nicht? Sehr gern." S. 72 Z. 36) selbstbewusst („... mit Ihnen hier in dem Vorgemache einen elenden Schnickschnack zu halten ..." S. 60 Z. 14f; „Lachen soll es, nichts als lachen, um immerdar den gestrengen Herrn der Schöpfung bei guter Laune zu erhalten.“ S. 61 Z. 27-29; machen Sie, dass ich ihn bald spreche, den Prinzen; ...“ S. 62 Z. 24f) verliebt (,,Aber ich erfuhr, dass er eine Stunde darauf wirklich nach Dosalo abgefahren. Ich glaubte, das sei Antworts genug; und ich komme.“ S. 59 Z. 25-27; „, Sie hören ja, dass es verabredet worden. So gut, als verabredet. Von meiner Seite, der Brief: von seiner, die Tat.,, S. 59 Z. 29-31) Selbstmitleid („,... die betrogene, verlassene Orsina." S. 71 Z. 11) 99 99--- 99--- handelt nach Gefühl („Denn wir sind beide beleidiget;" S. 71 Z. 5; wie überschwänglich, wie unaussprechlich, wie unbegreiflich ich von ihm beleidiget worden, und noch werde:" S. 71 Z. 7-9) durcheinander (,,Schwören Sie! - Nein, schwören Sie nicht. ... Oder ja; schwören Sie nur." S. 65 Z. 16f) unsicher (,,Ist die Braut schön?“ S. 64 Z. 15; „... die betrogene, verlassene Orsina." S. 71 Z. 11) verbittert (,,Und Sie lachen nicht mit, Marinelli? - Mitlachen kann ja wohl der gestrenge Herr der Schöpfung, ob wir arme Geschöpfe gleich nicht mitdenken dürfen. So lachen Sie doch!" S. 61f Z. 34-2) philosophisch („... dass Gleichgültigkeit ein leeres Wort, ein bloßer Schall ist, dem nichts, gar nichts entspricht. Gleichgültig ist die Seele nur gegen das, woran sie nicht denkt; nur gegen ein Ding, das für Sie kein Ding ist. Und nur gleichgültig für ein Ding, dass kein Ding ist, - das ist so viel, als gar nicht gleichgültig. - Ist dir das zu hoch, Mensch?" S. 61 Z. 9-14; „Ja, ja, ich bin eine." S. 61 Z. 20) bestürzt („Es war ein weibliches Gekreusche. ... Verdammt, über das Hofgescheiß! So viel Worte, so viel Lügen!" S. 60 Z. 6-9; „Verachtung? - Wer denkt daran?" S. 60 Z. 30; ,,Beschäftiget? Womit denn? Nicht allein? Wer wäre denn bei ihm?“ S. 63 Z. 19f) aufbrausend („Nicht gelesen?“ S. 60 Z. 25; „Beschäftiget? Womit denn? Nicht allein? Wer wäre denn bei ihm?" S. 63 Z. 19f) Rächerin (,,Wenn ich das mehreren sagte? - Desto besser, desto besser! - Morgen will ich es auf dem Markte ausrufen. - Und wer mir widerspricht - wer mir widerspricht, der war des Mörders Spießgeselle. - Leben Sie wohl." S. 66 Z. 20-23; „Da kann ich aushelfen! Da nehmen Sie!" S. 70 Z. 27-29) - Biografie - Aussehen: Bis vor kurzer Zeit die Geliebte vom Prinz. Sie ahnt, dass er eine neue Leidenschaft hat, weil ihre Kundschafter ein Gespräch zwischen Emilia und dem Prinzen gehört haben. Sie will ihn und sich umbringen. Sie gehört dem Adel an (Gräfin). („... mit dieser Emilia Galotti hat der Prinz heute Morgen, in der Halle bei den Dominikanern, ein langes und breites gesprochen. Das weiß ich; das haben meine Kundschafter gesehen." S. 66 Z. 8-11; „Ich hab einen mitgebracht. ... Auch hätt ich noch etwas, - Gift. Aber Gift ist nur für uns Weiber; ..." S. 70 Z. 27-31) - Verhalten und Reaktion auf Gespräch mit Marinelli: Ist entsetzt über Marinellis Worte, will nicht wahrhaben, dass Prinz sie nicht sehen will. Feindet Marinelli an, redet im scharfen Ton mit ihm. Will, dass er ihr sagt, wieso Prinz sie nicht sehen will, mit wem er ist. („Verdammt, über das Hofgescheiß! So viel Worte, so viel Lügen!" S. 60 Z. 6-9; „Beschäftiget? Womit denn? Nicht allein? Wer wäre denn bei ihm?" S. 63 Z. 19f; „Schwören Sie! - Nein, schwören Sie nicht. ... Oder ja; schwören Sie nur.“ S. 65 Z. 16f; ,,... unverschämter Tröster, Marinelli!" S. 60 Z. 31f) Prinz von Gustalla: - Charaktermerkmale, Prinzipien, Verhaltensweisen: willkürlich (nach belieben) („Desto schlimmer ..." S. 6 Z. 1; „Nun ja; ich habe sie zu lieben geglaubt! Was glaubt man nicht alles? Kann sein, ich habe sie auch wirklich geliebt. Aber ich habe!" S. 6 Z. 5ff; „Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, — was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti." S. 11 Z. 29-32; „Lassen Sie die Ausfertigung noch anstehen. - Oder auch nicht anstehen: wie Sie wollen.“ S. 19 Z. 22f; „Recht gern. – Nur her! geschwind." S. 19 Z. 27) - verantwortungslos (,,Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti." S. 11 Z. 29-32; „Hören Sie, Conti; so viel sie wollen." S. 11 Z. 36; „Recht gern. - Nur her! geschwind." S. 19 Z. 27) nicht seinem Amt gewachsen („Klagen, nichts als Klagen! Bittschriften, nichts als Bittschriften!" S. 5 Z. 6f; „Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti." S. 11 Z. 29-32; „Lassen Sie die Ausfertigung noch anstehen. - Oder auch nicht anstehen: wie Sie wollen." S. 19 Z. 22f; „Ein Todesurteil wäre zu unterschreiben." S. 19 Z. 26; „Recht gern. - Nur her! geschwind." S. 19 Z. 27; „Ich höre jawohl. - Es könnte schon geschehen sein. Ich bin eilig.,, S. 19 Z. 30f) schwärmerisch („Ihr Werk, Conti? Oder das Werk meiner Phantasie? – Emilia Galotti!" S. 9 Z. 25f; ,,Dich hab ich für jeden Preis noch zu wohlfeil.“ S. 12 Z. 1f) änder schnell seine Meinung („Nun ja; ich habe sie zu lieben geglaubt! Was glaubt man nicht alles? Kann sein, ich habe sie auch wirklich geliebt. Aber ich habe!" S. 6 Z. 5ff; ,,Wahr! - Der Auftrag ist nur ein wenig von lange her." S. 6 Z. 32f) - - wenn er was will, macht er alles dafür („Ich habe zu früh Tag gemacht. - Der Morgen ist so schön. Ich will ausfahren. Marchese Marinelli soll mich begleiten. Lasst ihn rufen. – Ich kann doch nicht mehr arbeiten." S. 5 Z. 18-21; ,,Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!“ S. 29 Z. 27f) verlangen (,,Oder ist er mir gar gefolgt?" S. 27 Z. 13f; „Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) naiv (,,Ich höre jawohl. - Es könnte schon geschehen sein. Ich bin eilig.,, S. 19 Z. 30f; ,,Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) unselbständig (,,Wollen Sie mir freie Hand lassen, Prinz? Wollen Sie alles genehmigen, was ich tue?" S. 17 Z. 35f; „Lassen Sie die Ausfertigung noch anstehen. - Oder auch nicht anstehen: wie Sie wollen." S. 19 Z. 22f) stellt Gefühle extrem dar („Sprich dein verdammtes „Eben die“ noch einmal, und stoß mir den Dolch ins Herz!“ S. 15 Z. 30f; „So will ich nicht leben!“ S. 16 Z. 6) rücksichtslos („Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti.“ S. 11 Z. 29-32; ,,Oder ist er mir gar gefolgt?" S. 27 Z. 13f; „Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) egoistisch („Alles, Marinelli, alles, was diesen Streich abwenden kann.“ S. 18 Z. 1f; „Oder ist er mir gar gefolgt?“ S. 27 Z. 13f; „Was ich nicht wusste, bis ich in der Halle mich bei der Hand ergriffen fühlte. Und von ihm!" S. 29 Z. 27f) launisch (,,Der wird mir andere Gedanken in den Kopf bringen." S. 6 Z. 11; „Je nun, Conti; - warum kamen sie nicht einen Monat früher damit? - Setzen Sie weg." S. 9 Z. 10f;