Formaler Aufbau und erste Strophen
Eichendorffs Gedicht zeigt alle typischen romantischen Merkmale in Form und Inhalt. Es besteht aus vier Strophen mit je vier Versen im Kreuzreim, geschrieben in vierhebigem Jambus. Die wechselnden Kadenzen erzeugen eine fröhliche Stimmung - perfekt für ein Wanderlied!
Die erste Strophe stellt sofort die Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und Gott her. Gott schickt das lyrische Ich auf die Reise in die Natur. Stylistische Mittel wie die Anapher von "den" und "dem" sowie Alliterationen wie "weite Welt" und "Wunder weisen" verstärken den Kontrast zwischen der wunderbaren Natur und den heimischen Problemen.
Das Wortfeld der Natur dominiert schon früh: "Berg", "Wald", "Strom" und "Feld" zeigen, wohin die Reise führt. Diese Aufzählung macht deutlich, dass die Natur der Zufluchtsort des lyrischen Ichs ist.
Tipp für die Klausur: Achte auf die Wortfelder! Eichendorff arbeitet bewusst mit dem Gegensatz zwischen Natur-Wörtern und Sorgen-Wörtern.



