Die Familie Houillé
Véronique ist die gebildete Schriftstellerin und Mutter von Bruno, dem geschlagenen Jungen. Sie arbeitet halbtags in einer Buchhandlung und hat bereits ein Buch über Afrika veröffentlicht. Obwohl sie sich als zivilisiert betrachtet und pädagogisch interessiert ist, zeigt sich schnell ihre wahre Natur.
Ihre Ehe mit Michel läuft alles andere als harmonisch. Sie bezeichnet ihn als "windelweich" und "Choleriker", der es allen recht machen will. Ironisch ist, dass sie selbst widersprüchliche Aussagen macht - etwa dass man sich nicht in Kinderstreits einmischen sollte, während sie genau das tut.
Michel betreibt einen Großhandel für Haushaltsartikel und versucht anfangs höflich, die angespannte Situation zu lockern. Er lenkt gerne vom eigentlichen Thema ab und fühlt sich schnell angegriffen. Mit der Zeit wird deutlich, dass er von seiner rechthaberischen Frau ziemlich genervt ist.
Tipp: Achte darauf, wie sich die scheinbar zivilisierte Fassade der Houillés im Verlauf des Stücks abbaut!



