Nathanaels innerer Monolog
Die Entwicklung von Nathanaels Verhalten und Gefühlen gegenüber Olimpia wird durch seinen inneren Monolog verdeutlicht:
Zunächst ist Nathanael neugierig und aufgeregt wegen des ungewöhnlichen Festes. Er hofft, durch die Veranstaltung von seinen Ängsten bezüglich Coppelius abgelenkt zu werden.
Quote: "Hoffentlich darf ich auch morgen Abend zu dem Fest."
Auf dem Ball ist Nathanael sofort von Olimpias Klavierspiel fasziniert. Er möchte mit ihr sprechen und ihr seine Bewunderung ausdrücken. Um sie besser sehen zu können, benutzt er ein Wetterglas, das er von Coppola gekauft hat.
Highlight: Die Erwähnung des Wetterglases von Coppola ist ein wichtiges Element in der Charakterisierung mit Textstellen für Der Sandmann.
Nathanaels Gefühle für Olimpia intensivieren sich schnell:
- Er ruft laut "OLIMPIA! Ich liebe dich über alles!"
- Er ist nervös, als er mit ihr tanzen möchte
- Er bemerkt ihre kalte, leblose Hand, ignoriert dies aber
Nathanael konzentriert sich vollständig auf Olimpia und blendet alles andere aus. Er lehnt sogar Tanzaufforderungen von anderen ab.
Example: "Wenn mich jetzt andere zum Tanzen auffordern, werde ich die aber bestimmt ablehnen, jetzt wo ich Olimpia habe."
Am Ende des Abends ist Nathanael überglücklich und hofft auf weitere Treffen mit Olimpia. Seine Fixierung auf sie wird immer deutlicher, was ein zentrales Element für die Figurenkonstellation in Der Sandmann darstellt.






