Erzählerische Gestaltung
Du kennst das bestimmt: Manche Geschichten fühlen sich an, als würde dir ein Freund erzählen, andere wirken wie ein neutraler Bericht. Das liegt an der Erzählform und dem Erzählverhalten.
Bei der Er-/Sie-Form unterscheidest du drei Typen: Der auktoriale Erzähler ist wie ein allwissender Gott - er kennt alle Gedanken, kommentiert das Geschehen und spricht dich als Leser direkt an. Der personale Erzähler hingegen bleibt unsichtbar und schlüpft in eine Figur hinein, sodass du alles nur aus deren Sicht erfährst.
Der neutrale Erzähler funktioniert wie eine Filmkamera - er beschreibt nur das, was von außen sichtbar ist, ohne Kommentare oder Einblicke in Gedankenwelten. Bei der Ich-Form unterscheidest du zwischen dem erlebenden Ich (mittendrin im Geschehen) und dem erzählenden Ich (blickt rückblickend auf Ereignisse).
Merktipp: Frage dich immer: "Wer erzählt mir hier was und wie viel weiß diese Stimme?"































