Frühe Epochen: Mittelalter bis Sturm und Drang
Das Mittelalter war geprägt von Kirche und Hierarchie. Die meisten Texte handelten von Gott, Rittern und der strengen Gesellschaftsordnung - ziemlich anders als heute!
Im Barock herrschte der Dreißigjährige Krieg und die Menschen lebten zwischen Extremen. "Carpe diem" (nutze den Tag) und "Memento mori" (denk daran, dass du sterbst) waren die Leitmotive. Autoren wie Gryphius zeigten diese Gegensätze in ihren Werken.
Die Aufklärung brachte endlich kritisches Denken! Lessing, Kant und andere forderten Selbstbestimmung und Toleranz. "Nathan der Weise" ist hier ein Klassiker, den ihr bestimmt noch lesen werdet.
Tipp: Die Epochen bauen oft aufeinander auf - jede reagiert auf die vorherige!
Sturm und Drang war die erste echte Jugendrebellion der Literatur! Goethe und Schiller stellten Emotionen über Vernunft und kritisierten die Adelsgesellschaft scharf. "Die Räuber" und "Werther" sind perfekte Beispiele für diese wilde Zeit.




