Moderne bis Postmoderne: Von Krieg zur Gegenwart
Der Expressionismus (1905-1925) schrie förmlich vor Entsetzen über den Ersten Weltkrieg und die Großstadt-Problematik. Die Gedichte waren oft wild und verzweifelt - ein echter Hilfeschrei der Künstler.
Die Exilliteratur (1933-1945) entstand, als viele Autoren vor den Nazis fliehen mussten. Brecht schrieb im Exil Stücke wie "Der gute Mensch von Sezuan" - Antifaschismus war das große Thema.
Trümmerliteratur (1945-1950) beschäftigte sich mit den Kriegsruinen - nicht nur in den Städten, sondern auch in den Köpfen der Menschen. Borcherts "Nachts schlafen die Ratten doch" zeigt die Orientierungslosigkeit nach dem Krieg.
Wichtig fürs Abitur: Die Literatur nach 1945 ist besonders relevant für Prüfungen!
Die BRD/DDR-Literatur spiegelte die deutsche Teilung wider. Während im Westen Grass die Vergangenheit aufarbeitete, schrieb man im Osten optimistische Aufbauliteratur.
Die Postmoderne ca.1990−2010 experimentierte mit Zeitsprüngen und Sprachspielen. Dürrenmatt und Süskind zeigten: Nach der Wiedervereinigung war alles möglich!