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Faust komplette Zusammenfassung

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Lena Koffler

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Faust komplette Zusammenfassung

 Vorspann:
II.
III.
Johann Wolfgang von Goethe - Faust
Erinnerung eines Dichters an vergangene Zeiten und Ideen, die ihn mit neuer
Schaffens

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Motive, Zusammenfassung Faust

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Vorspann: II. III. Johann Wolfgang von Goethe - Faust Erinnerung eines Dichters an vergangene Zeiten und Ideen, die ihn mit neuer Schaffenskraft erfüllen Zueignung Widmung an das Publikum Höhen und Tiefen, nach dem Guten kommt etwas Schlechtes Erinnerungen über den Verlust von Gefährten und der ersten Liebe Vorspiel auf dem Theater * Diskussion darüber, was ein Theaterstück ausmacht ➜ Direktor: ausverkaufte Vorstellungen und volle Kasse (Profit), ein Angebot für jeden Geschmack → Dichter: Kunst im Zentrum, für die er Zeit und Muße braucht → Lustige Person: Hinwendung zum vollen Menschenleben, Interesse der Menschen wecken Prolog im Himmel * Disput zwischen Gott und Mephisto über den Menschen → Wette mit Faust, Seelenheil als Einsatz: Mephisto will Faust die Verführbarkeit des Menschen zeigen * Wette zwischen Herrn und Mephisto: Mephisto wettet gegenüber dem Herrn, dass er Faust vom rechten Weg abbringen könnte. Im Sinne einer Wette ist es nicht, dass der Herr möchte, dass Mep den Menschen reizt, also ganz im Sinne der Schöpfung ist. Der Herr denkt, dass Faust nicht abtrünnig wird: „Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst." Gott löst die Wette aus, indem er Faust einführt Mephisto kann nur nach den Regeln von Gott handeln, dieser ist ihm überlegen Mephistopheles (Teufel) Erdenleben für die Menschen eine einzige Plage, ein Jammer (V.297f) Inkompetenz des Menschen, Vernunft ist nur Maskerade (V.285f) → Kritik am Menschen als Schöpfung Mensch als...

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leicht zu manipulierendes Wesen (,,tierischer als jedes Tier") Fehlende Entwicklung des Menschen, fehlendes Wissen darüber (V.280f) Fehlende Umsetzung des Gelernten aus Fehlern (V.285f.) Mensch Nutzlos (V.287) = Gott macht dem Menschen eine falsche Hoffnung auf ein erfülltes Leben (V.283f) → Pessimistisches Menschenbild, unvollkommenes Wesen, keine Erkenntnis Der Herr (Gott) Mensch findet in schweren Situationen auf den rechten Weg zurück (V.328) → Mensch benötigt Zeit dafür Vertrauen in Faust, generell in den Menschen → Gewissen/ Willen (V.303f) Vernunft als Urquell (V.324) Herr als ,,Herrscher"; Faust als ,,Knecht" (V.298) Bestimmung des Menschen Gutes zu schaffen Faust = Idealmensch Schöpfung an sich ,,vollkommen" → Träumerisches Menschenbild, Vertrauen in Schöpfung Der Tragödie erster Teil: IV. Nacht Monolog des Gelehrten Fausts über seine Verzweiflung, trotz seiner Studien und des Einsatzes von Magie nicht zu wahrer Erkenntnis gelangen zu können → Heraufbeschwören des Erdgeistes, der Faust verspottet, weil er ihm nicht standhalten kann → Selbstmord als Lösung, von dem ihn österlichen Glockengeläut und Chorgesang der Engel abhalten * Entgrenzungsversuche und Neubeginn: 1. Faust ist frustriert über die intellektuelle und materielle Beschränktheit seines menschlichen Daseins und strebt nach existenziellen Gewissheiten Entgrenzungsversuch: Zeichen des Makrokosmus scheitert am Fehlen eines unmittelbaren Lebensausgangs Gelehrtenbild: Entgrenzungsversuch: Beschwörung des Erdgeists scheitert, weil Faust der Welt der Magie nicht gewachsen ist Wagner Faust ist nicht in der Lage aus eigenem Erkenntnisvermögen zu verstehen, ,,was die Welt im Innersten Zusammenhält" (V.382f), also das Schöpfungsprinzip und die Bestimmung der Menschlichen Existenz zu begreifen. 3. - traditioneller Wissenschaftler - Erkenntnis durch Studium - Bildung als Status - nicht an Natur interessiert - zielorientiert = WISSEN - achtet nur gebildete Menschen - verehrt Faust - will sein Wissen - Streben nach Wissen Entgrenzungsversuch: Selbstmordversuch scheitert an der nostalgischen Erinnerung an das Offenbarungsversprech en früherer Religiosität Faust - Grenzen der Schulwissenschaft sind ihm zu eng trockenes Bücherstudium bringt keine Erkenntnis kritisiert unhinterfragtes Auswendiglernen - Bildung als eigene Erfüllung - Sieht Schönheit der Natur und verehrt sie - Der Weg ist das Ziel - Keine Abgrenzung vom Volk, wird von diesem Verehrt - Verachtet Wagner - ist der Meinung er wisse nichts - Streben nach Erkenntnis V. VI. VII. VIII. IX. X. Vor dem Tor * Osterspaziergang von Faust und Wagner, auf dem Faust seiner inneren Zerrissenheit zwischen sinnlichen und übersinnlichen Genüssen bewusst wird Szene zeigt Entstehung der damaligen Ständegesellschaft Faust hat hohes Ansehen Studierzimmer 1 * Erste Begegnung von Faust mit Mephisto und Erwägung eines Teufelspaktes Studierzimmer 2 * Abschluss des Paktes zwischen Faust und Mephisto: Wenn Mephisto Fausts ratloses Streben befriedigen kann und ihn von irdischen Gelüsten überzeugen kann, verliert Faust dadurch sein Seelenheil an den Teufel → Aufbruch zur Erkundung der Welt Wette gewonnen sobald Faust sagt: ,,Verweile doch du bist so schön!" Auerbachs Keller in Leipzig Mephisto begibt sich mit Faust in eine Kneipe mit trinkenden Studenten, um ihn vom sinnlichen Genuss zu überzeugen Zwei Themen: 1. Überkommen gesellschaftlicher Machtstrukturen 2. Die durch die französische Revolution ausgelöste Freiheitsdebatte Kritik an Kirche und Adel; an Freiheit ,,Bestialität" → Menschen seien mit zu großer Freiheit überfordert - Genuss den Mephisto hier bietet ist nicht was Faust möchte Hexenküche * Mephisto verabreicht Faust einen Trank → Verjüngert Faust, der das Idealbild einer Frau im Spiegel erblickt → Einführung in die Gretchentragödie Ist die Szene wichtig? Argumente: - Grundbaustein für Gretchentragödie - äußerliche Veränderung (verjüngert) - innere Veränderung (Begierde nach Frau) - Mephisto Chancen auf Gewinn der Wette erhöht - Goethe hat jahrelang daran gearbeitet Straße * Erste Begegnung von Faust und Margarethe, bei der Faust ihr sein Geleit anbietet, dass sie als unschicklich ablehnt → Aufforderung Fausts an Mephisto in mit Margarethe zu verkuppeln Faust Margarete war überrascht von Fausts Annäherung - möchte Faust wiedersehen - glaubt nicht, dass sich mit Faust etwas entwickelt → sie ist nur eine einfache Frau Mephisto - möchte Gretchen (durch den - möchte Wette gewinnen Zaubertrank) → versucht Fausts Wunsch Gretchen zu bekommen, zu erfüllen XI. XII. XIII. XIV. XV. XVI. XVII. XVIII. Abend Eindringen von Faust und Mephisto in Margarethes Zimmer, wo Faust von Verliebtheitsgefühlen (aber auch von schlechtem Gewissen wegen ihrer Unschuld) überwältigt wird - Zurücklassen eines Schmuckkästchens als Geschenk für Margarete, das diese bei ihrer Rückkehr verzückt entdeckt Spaziergang * Ärger Mephistos über Margaretes Umgang mit dem Schmuck, den ihre Mutter dem Pfarrer aushändigt Der Nachbarin Haus Klagen Marthes über ihr Strohwitwendasein; Margarete präsentiert ihr neues Schmuck Geschenk & Mephisto arrangiert ein Treffen zwischen Faust und Margarete Straße 2 Garten Entlarvung von Fausts Scheinheiligung durch Mephisto Parallelunterhaltung von Faust und Margarete sowie Mephisto und Marthe - Margaretes Erzählungen von ihrer Kindheit und Befragung des "Blumenorakels", das ihr Fausts Liebe bestätigt - Versuche Marthes, Mephisto zu einer festen Bindung zu überreden Ein Gartenhäuschen * Austausch von ersten Zärtlichkeiten zwischen Faust und Margarete Wald und Höhle Hinwendung Fausts an den Erdgeist & Beschreibung seiner Freude angesichts des Erlebten, dann aber Klagen über Zerstörung seiner inneren Ruhe; Auftauchen Mephistos, der Faust zur Entscheidung anstachelt, Margarete zu verführen Gretchens Stube Gesang Margaretes, der ihre Sehnsucht nach Faust offenbart Die Gretchenfrage "Nun sag mir, wie hast du's mit der Religion?" * Für Gretchen spielt Religion eine sehr wichtige Rolle → die Frage zielt auf den Kern eines Problems und ist durch Faust nicht ,,wahr" zu beantworten, wenn er seine eigenen Ziele in den Vordergrund stellt Frage, die zu einer klaren Entscheidung und zu einem deutlichen Bekenntnis auffordert, die unangenehm, schwierig zu beantworten ist * Gretchenfrage kann eine Schicksalsfrage sein, die ausschlagend ist oder auch eine Gewissensfrage

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Nacht Monolog des Gelehrten Fausts über seine Verzweiflung, trotz seiner Studien und des Einsatzes von Magie nicht zu wahrer Erkenntnis gelangen zu können → Heraufbeschwören des Erdgeistes, der Faust verspottet, weil er ihm nicht standhalten kann → Selbstmord als Lösung, von dem ihn österlichen Glockengeläut und Chorgesang der Engel abhalten * Entgrenzungsversuche und Neubeginn: 1. Faust ist frustriert über die intellektuelle und materielle Beschränktheit seines menschlichen Daseins und strebt nach existenziellen Gewissheiten Entgrenzungsversuch: Zeichen des Makrokosmus scheitert am Fehlen eines unmittelbaren Lebensausgangs Gelehrtenbild: Entgrenzungsversuch: Beschwörung des Erdgeists scheitert, weil Faust der Welt der Magie nicht gewachsen ist Wagner Faust ist nicht in der Lage aus eigenem Erkenntnisvermögen zu verstehen, ,,was die Welt im Innersten Zusammenhält" (V.382f), also das Schöpfungsprinzip und die Bestimmung der Menschlichen Existenz zu begreifen. 3. - traditioneller Wissenschaftler - Erkenntnis durch Studium - Bildung als Status - nicht an Natur interessiert - zielorientiert = WISSEN - achtet nur gebildete Menschen - verehrt Faust - will sein Wissen - Streben nach Wissen Entgrenzungsversuch: Selbstmordversuch scheitert an der nostalgischen Erinnerung an das Offenbarungsversprech en früherer Religiosität Faust - Grenzen der Schulwissenschaft sind ihm zu eng trockenes Bücherstudium bringt keine Erkenntnis kritisiert unhinterfragtes Auswendiglernen - Bildung als eigene Erfüllung - Sieht Schönheit der Natur und verehrt sie - Der Weg ist das Ziel - Keine Abgrenzung vom Volk, wird von diesem Verehrt - Verachtet Wagner - ist der Meinung er wisse nichts - Streben nach Erkenntnis V. VI. VII. VIII. IX. X. Vor dem Tor * Osterspaziergang von Faust und Wagner, auf dem Faust seiner inneren Zerrissenheit zwischen sinnlichen und übersinnlichen Genüssen bewusst wird Szene zeigt Entstehung der damaligen Ständegesellschaft Faust hat hohes Ansehen Studierzimmer 1 * Erste Begegnung von Faust mit Mephisto und Erwägung eines Teufelspaktes Studierzimmer 2 * Abschluss des Paktes zwischen Faust und Mephisto: Wenn Mephisto Fausts ratloses Streben befriedigen kann und ihn von irdischen Gelüsten überzeugen kann, verliert Faust dadurch sein Seelenheil an den Teufel → Aufbruch zur Erkundung der Welt Wette gewonnen sobald Faust sagt: ,,Verweile doch du bist so schön!" Auerbachs Keller in Leipzig Mephisto begibt sich mit Faust in eine Kneipe mit trinkenden Studenten, um ihn vom sinnlichen Genuss zu überzeugen Zwei Themen: 1. Überkommen gesellschaftlicher Machtstrukturen 2. Die durch die französische Revolution ausgelöste Freiheitsdebatte Kritik an Kirche und Adel; an Freiheit ,,Bestialität" → Menschen seien mit zu großer Freiheit überfordert - Genuss den Mephisto hier bietet ist nicht was Faust möchte Hexenküche * Mephisto verabreicht Faust einen Trank → Verjüngert Faust, der das Idealbild einer Frau im Spiegel erblickt → Einführung in die Gretchentragödie Ist die Szene wichtig? Argumente: - Grundbaustein für Gretchentragödie - äußerliche Veränderung (verjüngert) - innere Veränderung (Begierde nach Frau) - Mephisto Chancen auf Gewinn der Wette erhöht - Goethe hat jahrelang daran gearbeitet Straße * Erste Begegnung von Faust und Margarethe, bei der Faust ihr sein Geleit anbietet, dass sie als unschicklich ablehnt → Aufforderung Fausts an Mephisto in mit Margarethe zu verkuppeln Faust Margarete war überrascht von Fausts Annäherung - möchte Faust wiedersehen - glaubt nicht, dass sich mit Faust etwas entwickelt → sie ist nur eine einfache Frau Mephisto - möchte Gretchen (durch den - möchte Wette gewinnen Zaubertrank) → versucht Fausts Wunsch Gretchen zu bekommen, zu erfüllen XI. XII. XIII. XIV. XV. XVI. XVII. XVIII. Abend Eindringen von Faust und Mephisto in Margarethes Zimmer, wo Faust von Verliebtheitsgefühlen (aber auch von schlechtem Gewissen wegen ihrer Unschuld) überwältigt wird - Zurücklassen eines Schmuckkästchens als Geschenk für Margarete, das diese bei ihrer Rückkehr verzückt entdeckt Spaziergang * Ärger Mephistos über Margaretes Umgang mit dem Schmuck, den ihre Mutter dem Pfarrer aushändigt Der Nachbarin Haus Klagen Marthes über ihr Strohwitwendasein; Margarete präsentiert ihr neues Schmuck Geschenk & Mephisto arrangiert ein Treffen zwischen Faust und Margarete Straße 2 Garten Entlarvung von Fausts Scheinheiligung durch Mephisto Parallelunterhaltung von Faust und Margarete sowie Mephisto und Marthe - Margaretes Erzählungen von ihrer Kindheit und Befragung des "Blumenorakels", das ihr Fausts Liebe bestätigt - Versuche Marthes, Mephisto zu einer festen Bindung zu überreden Ein Gartenhäuschen * Austausch von ersten Zärtlichkeiten zwischen Faust und Margarete Wald und Höhle Hinwendung Fausts an den Erdgeist & Beschreibung seiner Freude angesichts des Erlebten, dann aber Klagen über Zerstörung seiner inneren Ruhe; Auftauchen Mephistos, der Faust zur Entscheidung anstachelt, Margarete zu verführen Gretchens Stube Gesang Margaretes, der ihre Sehnsucht nach Faust offenbart Die Gretchenfrage "Nun sag mir, wie hast du's mit der Religion?" * Für Gretchen spielt Religion eine sehr wichtige Rolle → die Frage zielt auf den Kern eines Problems und ist durch Faust nicht ,,wahr" zu beantworten, wenn er seine eigenen Ziele in den Vordergrund stellt Frage, die zu einer klaren Entscheidung und zu einem deutlichen Bekenntnis auffordert, die unangenehm, schwierig zu beantworten ist * Gretchenfrage kann eine Schicksalsfrage sein, die ausschlagend ist oder auch eine Gewissensfrage