Franz Kafka - Leben und Werk
Stell dir vor, deine Bücher werden so berühmt, dass ein ganzes Wort nach dir benannt wird! Franz Kafka (1883-1924) lebte hauptsächlich in Prag und studierte Jura, obwohl seine wahre Leidenschaft das Schreiben war.
Kafka hatte es nicht leicht: 1917 erkrankte er an Tuberkulose, 1922 erlitt er einen seelisch-körperlichen Zusammenbruch. Trotzdem schrieb er weiter und schuf Werke, die heute zur Weltliteratur gehören. Ironischerweise wollte er, dass sein Freund Max Brod alle seine Bücher nach seinem Tod verbrennt - zum Glück hat Brod das ignoriert!
Seine wichtigsten Werke sind "Das Urteil" (1913), "Die Verwandlung" (1915), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926). Was Kafkas Geschichten so besonders macht: Seine Protagonisten erkennen sich oft selbst nicht wieder, verwandeln sich oder fühlen sich völlig fremd in ihrer eigenen Welt.
Merktipp: Kafkas Werke lassen sich keiner bestimmten literarischen Epoche zuordnen - sie sind einzigartig!