Die drei Phasen der Revolution: Von der Monarchie zur Republik
Die Französische Revolution durchlief drei drastisch unterschiedliche Phasen. Jede brachte völlig neue Machtverhältnisse und Ideen hervor.
In der ersten Phase entstand aus der Finanzkrise eine konstitutionelle Monarchie. Der berühmte Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 läutete die Revolution ein. Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte folgte kurz darauf und schuf erstmals Grundrechte für alle Bürger.
Die zweite Phase radikalisierte sich extrem. Die Jakobiner unter Robespierre übernahmen die Macht, richteten König Ludwig XVI. hin und errichteten eine Republik. Diese Zeit wird auch Schreckensherrschaft genannt, weil Tausende als "Feinde der Revolution" guillotiniert wurden.
Merke dir: Die drei Phasen zeigen, wie schnell sich politische Systeme ändern können - von gemäßigten Reformen bis hin zu extremem Terror.
Die dritte Phase brachte das Direktorium an die Macht, eine gemäßigtere Regierung von fünf Männern. Diese Zeit endete 1799, als Napoleon durch einen Staatsstreich die Kontrolle übernahm.























