Gedichtsanalyse - Der perfekte Aufbau
Die Einleitung solltest du mit dem TATTE-Satz beginnen: Titel, Autor, Textart, Thema und Erscheinungsjahr. Dann formulierst du deine Deutungshypothese - also deine erste Vermutung, worum es im Gedicht geht.
Im Hauptteil gehst du systematisch vor: Erst eine kurze Inhaltsangabe, dann den formalen Aufbau (Strophen, Reimschema, Metrum). Bei den sprachlichen Mitteln gilt die goldene Regel: Benennen, Belegen, Deuten. Also immer erklären, welche Wirkung die Metaphern oder anderen Stilmittel haben.
Am Ende verifizierst du deine Deutungshypothese und ordnest das Gedicht einer Epoche zu. Der Entstehungshintergrund ist mega wichtig - besonders bei Barock-Gedichten mit ihren typischen Topoi wie Carpe diem oder Vanitas.
Tipp: Verbinde formale Aspekte immer mit ihrer Bedeutung - "Die Regelmäßigkeit des Metrums unterstützt die Wirkung von..."








