Romantik und Gedichtform
Die Romantik war eine Zeit, in der Dichter oft von perfekten Welten träumten, weil die Realität zu hart war. Günderodes Gedicht aus 1802 ist ein typisches Beispiel dafür.
Das Gedicht ist als Sonett aufgebaut: 4 Strophen mit dem Schema 4-4-3-3 Verse. Die ersten beiden Strophen (Quartette) erzählen vom Traum, die letzten beiden (Terzette) von der harten Realität. Das Metrum ist ein fünfhebiger Jambus - das klingt wie ein Herzschlag.
Merktipp: Sonette haben immer 14 Verse und behandeln oft einen Konflikt, der sich zur Mitte hin wendet.
Die Personifikation ist ein wichtiges Stilmittel: Die Nacht wird wie eine Person dargestellt, die dem lyrischen Ich Trost spenden kann.





























