Humanität als Kernbegriff der Klassik
Der Begriff Humanität spielt eine zentrale Rolle im Menschenbild der Klassik. Er leitet sich vom Lateinischen ab und umfasst Aspekte wie Menschenfreundlichkeit, Menschenliebe und das Streben, das menschliche Dasein zu verbessern.
Wesentliche Merkmale des Humanitätsideals sind:
- Die Überzeugung von der Erziehbarkeit des Menschen zum moralisch richtigen Handeln
- Die Bildung humanitären Handelns durch Kunst und Dichtung ("ästhetische Erziehung")
- Die Orientierung an antiken Vorbildern
- Das Ziel der "schönen Seele", bei der Handeln, Pflichten und Wünsche im Einklang stehen
Definition: Die "schöne Seele" in der Weimarer Klassik bezeichnet einen Zustand, in dem moralisches Handeln und persönliche Neigungen harmonisch übereinstimmen.
Bedeutende Werke, die sich mit dem Humanitätsideal befassen, sind Goethes "Iphigenie auf Tauris" und Schillers "Der Ring des Polykrates".
Highlight: Das Humanitätsideal der Klassik strebt eine friedliche Erziehung der gesamten Gesellschaft an, um moralisches und menschenfreundliches Handeln zu fördern.






























