Die Handlung verstehen
Die Geschichte spielt an einem kalten Februarmorgen am Zürcher Bahnhof. Eine weinende junge Frau bittet den Ich-Erzähler um Hilfe - sie behauptet, jemand hätte ihrer Taube die Füße ausgerissen, und das Tier müsse nun bis zu seinem Tod fliegen.
Der Mann nimmt sie anfangs nicht ernst und will sie mit Geld loswerden. Doch als die Frau ihm tatsächlich die Taubenfüße zeigt, wird er neugierig. Währenddessen stehen andere Menschen am Bahnhof herum, aber niemand beachtet die Situation.
Im Laufe des Gesprächs wird klar, dass die Frau drogenabhängig ist und ihre Sucht sie wahrscheinlich umbringen wird. Obwohl der Erzähler das versteht und Mitleid hat, entscheidet er sich gegen die Hilfe - er steigt in seinen Zug und lässt die Frau zurück.
Wichtig für die Klausur: Die Taube ist ein Symbol für die Frau selbst - beide können nicht mehr "landen" und sind zum Sterben verurteilt.