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Kabale und Liebe - Schiller

Kabale und Liebe - Schiller

 Kabale und Liebe – Friedrich Schiller
Der junge Friedrich Schiller (1759-1805): Aufbegehren gegen Adelswillkür und die
,,Tyrannen"
in Bürge

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Rahel Räbiger

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Kabale und Liebe – Friedrich Schiller Der junge Friedrich Schiller (1759-1805): Aufbegehren gegen Adelswillkür und die ,,Tyrannen" in Bürgertum geboren auf herzoglichen Befehl in Karlsschule eingetreten; gegen Willen der Eltern verdiente im Regiment nicht viel → wollte Verdienst aufbessern, Behandlung von Zivilisten → Verweigerung des Herzogs ● → ebenso tragen von Zivilkleidung Verbot zum Erstellen von nicht-medizinischen Werken O ● heiratet 1790 adlige Charlotte von engefeld? Handlungsüberblick/Zusammenfassung der 5 Akte 1. Akt O O O O O 2. Akt O O O O O O 3. Akt O O O 1782 Flucht aus Stuttgart (nicht vorher → Vater von Herzog abhängig) fahnenflüchtig O ■ Kabale und Liebe 1782/83 vollendete 1784 uraufgeführt 1. Szene: Frau Millerin findet Beziehung von Tochter zu Ferdinand gut, Vater dagegen 2. Szene: Wurm kommt hinzu, möchte Beziehung mit Luise, beide Eltern dagegen; Mutter für Ferdinand 3. Szene: Eltern reden mit Luise; Mutter sieht Vorteile in Beziehung zu Ferdinand, Vater sieht auch Gefahren 4. Szene: Ferdinand kommt vorbei, Luise erzählt ihm von ihren Ängsten: F. Vater 5. Szene: Wurm möchte Luise, Präsident sagt Hilfe zu, er möchte Ferdinand mit Lady Milford verheiraten 6. Szene: Hofmarshall von Kalb erfährt vom Präsidenten von Lady und Major und verbreitet es in der Stadt 7. Szene: Präsident eröffnet Ferdinand die Heirat, Ferdinand wehrt sich 1. Szene: Milford wartet mit Sophie gespannt auf Ferdinand, wünscht sich Liebe 2. Szene: bekommt Juwelen geschenkt, lässt sie aufs Land verteilen 3. Szene: Ferdinand besucht sie, er versucht sie zu überreden Heirat nicht durchzuführen, Lady wünscht sich...

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zwar Liebe, aber sieht die Heirat als Pflicht 4. Szene: Millers in Aufregung, Herr des Ministers kommt 5. Szene: Ferdinand bei Millers, Luise hörte von der Heirat, Ferdinand beteuert Liebe 6. Szene: Präsident kommt zum Musikanten, droht der Familie 7. Szene: Ferdinand beschützt Luise, droht Vater seine Machenschaften offen zu legen → Vater lässt von Familie ab 1. Szene: Wurm und Präsident ersinnen Intrige, Luise soll Liebeserklärung an Dritten schreiben 2. Szene: Hofmarshall soll Dritter werden, Brief vor Major fallen lassen 3. Szene: Wurm berichtet Präsident; Eltern in Haft 4. Szene: Luise und Ferdinand reden/streiten 5. Szene: Luise sorgt sich um Eltern O 4. Akt O O O O O O O O 5. Akt O O O O O O O 6. Szene: Wurm kommt zu Luise; diktiert ihr Brief an Hofmarshall, droht mit Vater im Gefängnis, muss Schwur leisten 1. Szene: Ferdinand findet Brief 2. Szene: liest den Brief; Verzweiflung, Täuschung 3. Szene: Unterhaltung/Streit mit Hofmarshall 4. Szene: Ferdinand verzweifelt 5. Szene: Vater „lenkt ein“/ „erlaubt“ Heirat 6. Szene: Lady und Sophie bereiten sich auf Besuch von Luise vor 7. Szene: Luise macht Milford ,,schlechtes Gewissen", beteuert wie sehr sie Ferdinand liebt 8. Szene: Lady verzichtet auf Heirat 9. Szene: Lady entschließt Land zu verlassen 1. Szene: Miller redet mit seiner Tochter, sie würde lieber sterben, Vater macht deutlich wie sehr er sie liebt 2. Szene: Ferdinand kommt, berichtet Milford sei weg, stellt Luise zur Rede wegen des Briefes, Luise gesteht ihn geschrieben zu haben, soll Limonade holen 3. Szene: Ferdinand unterhält sich mit Vater, Luise Millers einziges Kind 4. Szene: Ferdinand hadert, ob er Luise umbringen soll 5. Szene: Ferdinand gibt Miller Geld 6. Szene: Ferdinand schickt Miller zu seinem Vater, Luise soll ihm kurz Licht machen, vergiftet Limonade 7. Szene: Ferdinand trinkt, bietet Luise an, sie trinkt, bemerkt dass sie stirbt, berichtet Ferdinand alles, Ferdinand erschrocken, sie stirbt 8. Szene: Präsident und Miller kommen, Ferdinand gibt Vater halbe Schuld am Tod, schiebt Schuld auf Wurm, Ferdinand gibt Vater sterbende Hand/vergibt ihm, Vater ergibt sich Gerichtsdienern Aktzusammenfassung: Kabale und Liebe 1. Akt Im ersten Akt werden einige der wichtigsten Personen vorgestellt. Luise Miller ist die Tochter des Stadtmusikanten. Sie führt eine Beziehung zum adligen Präsidentensohn Ferdinand von Walter. Zudem tritt Wurm auf, der als Sekretär des Präsidenten arbeitet und ebenfalls an einer Beziehung zu Luise interessiert ist. Während Luises Mutter die Beziehung ihrer Tochter zu Ferdinand gut heißt, weil sie sich dadurch gesellschaftlichen Aufstieg und Wohlstand für ihre Tochter und sich selbst erhofft, ist der Vater strikt dagegen. Er sieht die Gefahren, die sich aus dieser Beziehung ergeben könnten, voraus und will Luise beschützen. Der Präsident handelt ähnlich, aber aus ganz anderen Motiven. Er möchte seinen Sohn mit der adligen Lady Milford verheiraten, damit sein Sohn nicht einen Eklat durch seine Beziehung zu einer Bürgerlichen provoziert. Wurm schließlich möchte die Beziehung zwischen Ferdinand und Luise sabotieren, damit er selbst Chancen bei Luise hat. Hierfür erbittet er die Hilfe des Präsidenten, welcher sie ihm zugesteht. 2. Akt Im zweiten Akt schreitet die Entwicklung voran. Ferdinand unterhält sich mit Lady Milford, um sie davon zu überzeugen, die Heiratspläne aufzugeben. Diese lässt sich allerdings nicht darauf ein. Zwar möchte sie nicht eine erzwungene Liebe haben, doch sie hat das Gefühl, dass ihre Stellung genau das von ihr verlangt. Sie versucht auch Ferdinand von dieser Position zu überzeugen. Des Weiteren kommt der Präsident mit seinem Sekretär in die Stube der Millers. Er beschimpft Luise und ordnet an, die gesamte Familie Miller an den Pranger zu stellen. Ferdinand widersetzt sich ihm und versucht alles, um den Präsidenten von seinem Plan abzubringen. Als dies nichts bringt, läuft er davon und droht, die korrupten Machenschaften seines Vaters offenzulegen. Daraufhin ordnet der Präsident an, die Familie Miller nicht anzurühren, und rennt seinem Sohn nach. 3. Akt Im dritten Akt ersinnen der Präsident und Wurm einen Plan, wie sie die Beziehung zwischen Ferdinand und Luise mittels einer Intrige sabotieren können. Sie planen, dass der Präsident den Vater Luises ins Gefängnis werfen soll. Nun wird Wurm Luise sagen, dass ihr Vater nur dann frei kommt, wenn sie einen gefälschten Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb schreibt. Diesen Brief wollen sie dann Ferdinand in die Hände spielen, der aus Eifersucht und Zorn seine Beziehung zu Luise abbrechen soll. Die Intriganten beginnen ihren plan in die Tat umzusetzen, indem der Präsident mit dem Hofmarschall spricht und Wurm eine Unterhaltung mit Luise führt. 4. Akt Im vierten Akt bahnt sich die Katastrophe an. Ferdinand hält das gefälschte Schreiben in der Hand und ist sehr aufgeregt. Er spricht mit dem Hofmarschall und seinem Vater, die ihn in seiner Eifersucht und in seinen Zweifeln bestärken. Die Aufregung Ferdinands verhindert hierbei, dass er die Andeutungen versteht, die der Hofmarschall über die ganze Situation macht. Ansonsten hätte er die Konspiration vermutlich erahnt. Währenddessen spricht Luise mit Lady Milford und versucht ebenfalls, sie von ihren Heiratsplänen abzubringen. Im Gegensatz zu Ferdinand hat sie hiermit Erfolg. Die Lady sieht ihr Fehlverhalten ein und entschließt sich, vom Hof zu verschwinden und auf ihre Stellung zu verzichten. 5. Akt Im fünften Akt ereignet sich die Katastrophe. Miller spricht mit seiner Tochter, um ihr deutlich zu machen, wie sehr er sie liebt. Für Luise wird es auf diese Weise unmöglich, ihr erzwungenes Versprechen gegenüber Wurm zu brechen und Ferdinand von der Intrige zu erzählen. Dieser spri im Folgenden kurz mit Miller und konfrontiert anschließend Luise mit ihrem Brief. Diese kann nicht leugnen, dass sie den Brief geschrieben hat und kann Ferdinand nichts beichten. Dieser ist in seiner Wut nicht fähig, Luises Verzweiflung und damit die Intrige zu erkennen. Daher vergiftet er Luises und sein eigenes Getränk. Als ihr bewusst wird, dass sie stirbt, weiß sie, dass sie Ferdinand nun alles erzählen darf. Dieser verzweifelt angesichts der Wahrheit. Als sein Vater und dessen Sekretär auftauchen, beschimpft er den Präsidenten und wälzt ihm die Hälfte der Schuld an dem Mord zu, bevor er stirbt. Der Präsident verflucht hingegen Wurm, der sich auf den Weg macht, um die Geheimnisse des Präsidenten aufzudecken. Dieser ergibt sich schließlich in die Hände der Gerichtsdiener. Quelle: https://www.inhaltsangabe.de/schiller/kabale-und-liebe/ 05.01.20 11:36 Grundkonflikte: Adel/Bürgertum; Verbindung nicht gern gesehen Miller Frau Millerin Luise BÜRGERLICH gegen Verbindung für Verbindung Wurm möchte sie selbst heiraten Lady Milford ausgesuchte Braut für Sohn gegen Verbindung Präsident von Walter Pflicht/Hindernis ADELIG Ferdinand

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Szene: Präsident und Miller kommen, Ferdinand gibt Vater halbe Schuld am Tod, schiebt Schuld auf Wurm, Ferdinand gibt Vater sterbende Hand/vergibt ihm, Vater ergibt sich Gerichtsdienern Aktzusammenfassung: Kabale und Liebe 1. Akt Im ersten Akt werden einige der wichtigsten Personen vorgestellt. Luise Miller ist die Tochter des Stadtmusikanten. Sie führt eine Beziehung zum adligen Präsidentensohn Ferdinand von Walter. Zudem tritt Wurm auf, der als Sekretär des Präsidenten arbeitet und ebenfalls an einer Beziehung zu Luise interessiert ist. Während Luises Mutter die Beziehung ihrer Tochter zu Ferdinand gut heißt, weil sie sich dadurch gesellschaftlichen Aufstieg und Wohlstand für ihre Tochter und sich selbst erhofft, ist der Vater strikt dagegen. Er sieht die Gefahren, die sich aus dieser Beziehung ergeben könnten, voraus und will Luise beschützen. Der Präsident handelt ähnlich, aber aus ganz anderen Motiven. Er möchte seinen Sohn mit der adligen Lady Milford verheiraten, damit sein Sohn nicht einen Eklat durch seine Beziehung zu einer Bürgerlichen provoziert. Wurm schließlich möchte die Beziehung zwischen Ferdinand und Luise sabotieren, damit er selbst Chancen bei Luise hat. Hierfür erbittet er die Hilfe des Präsidenten, welcher sie ihm zugesteht. 2. Akt Im zweiten Akt schreitet die Entwicklung voran. Ferdinand unterhält sich mit Lady Milford, um sie davon zu überzeugen, die Heiratspläne aufzugeben. Diese lässt sich allerdings nicht darauf ein. Zwar möchte sie nicht eine erzwungene Liebe haben, doch sie hat das Gefühl, dass ihre Stellung genau das von ihr verlangt. Sie versucht auch Ferdinand von dieser Position zu überzeugen. Des Weiteren kommt der Präsident mit seinem Sekretär in die Stube der Millers. Er beschimpft Luise und ordnet an, die gesamte Familie Miller an den Pranger zu stellen. Ferdinand widersetzt sich ihm und versucht alles, um den Präsidenten von seinem Plan abzubringen. Als dies nichts bringt, läuft er davon und droht, die korrupten Machenschaften seines Vaters offenzulegen. Daraufhin ordnet der Präsident an, die Familie Miller nicht anzurühren, und rennt seinem Sohn nach. 3. Akt Im dritten Akt ersinnen der Präsident und Wurm einen Plan, wie sie die Beziehung zwischen Ferdinand und Luise mittels einer Intrige sabotieren können. Sie planen, dass der Präsident den Vater Luises ins Gefängnis werfen soll. Nun wird Wurm Luise sagen, dass ihr Vater nur dann frei kommt, wenn sie einen gefälschten Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb schreibt. Diesen Brief wollen sie dann Ferdinand in die Hände spielen, der aus Eifersucht und Zorn seine Beziehung zu Luise abbrechen soll. Die Intriganten beginnen ihren plan in die Tat umzusetzen, indem der Präsident mit dem Hofmarschall spricht und Wurm eine Unterhaltung mit Luise führt. 4. Akt Im vierten Akt bahnt sich die Katastrophe an. Ferdinand hält das gefälschte Schreiben in der Hand und ist sehr aufgeregt. Er spricht mit dem Hofmarschall und seinem Vater, die ihn in seiner Eifersucht und in seinen Zweifeln bestärken. Die Aufregung Ferdinands verhindert hierbei, dass er die Andeutungen versteht, die der Hofmarschall über die ganze Situation macht. Ansonsten hätte er die Konspiration vermutlich erahnt. Währenddessen spricht Luise mit Lady Milford und versucht ebenfalls, sie von ihren Heiratsplänen abzubringen. Im Gegensatz zu Ferdinand hat sie hiermit Erfolg. Die Lady sieht ihr Fehlverhalten ein und entschließt sich, vom Hof zu verschwinden und auf ihre Stellung zu verzichten. 5. Akt Im fünften Akt ereignet sich die Katastrophe. Miller spricht mit seiner Tochter, um ihr deutlich zu machen, wie sehr er sie liebt. Für Luise wird es auf diese Weise unmöglich, ihr erzwungenes Versprechen gegenüber Wurm zu brechen und Ferdinand von der Intrige zu erzählen. Dieser spri im Folgenden kurz mit Miller und konfrontiert anschließend Luise mit ihrem Brief. Diese kann nicht leugnen, dass sie den Brief geschrieben hat und kann Ferdinand nichts beichten. Dieser ist in seiner Wut nicht fähig, Luises Verzweiflung und damit die Intrige zu erkennen. Daher vergiftet er Luises und sein eigenes Getränk. Als ihr bewusst wird, dass sie stirbt, weiß sie, dass sie Ferdinand nun alles erzählen darf. Dieser verzweifelt angesichts der Wahrheit. Als sein Vater und dessen Sekretär auftauchen, beschimpft er den Präsidenten und wälzt ihm die Hälfte der Schuld an dem Mord zu, bevor er stirbt. Der Präsident verflucht hingegen Wurm, der sich auf den Weg macht, um die Geheimnisse des Präsidenten aufzudecken. Dieser ergibt sich schließlich in die Hände der Gerichtsdiener. Quelle: https://www.inhaltsangabe.de/schiller/kabale-und-liebe/ 05.01.20 11:36 Grundkonflikte: Adel/Bürgertum; Verbindung nicht gern gesehen Miller Frau Millerin Luise BÜRGERLICH gegen Verbindung für Verbindung Wurm möchte sie selbst heiraten Lady Milford ausgesuchte Braut für Sohn gegen Verbindung Präsident von Walter Pflicht/Hindernis ADELIG Ferdinand