Was ist Kommunikation?
Kommunikation begegnet dir überall im Alltag - beim Einkaufen, im Verkehr, in der Familie oder in Pausengesprächen. Sie ist der Austausch von Informationen, Gedanken und Emotionen zwischen einem Sender und einem Empfänger durch Zeichen und Sprache.
Es gibt verschiedene Kommunikationsformen: verbale und nonverbale Kommunikation (Körpersprache wie Gestik und Mimik), paraverbale Kommunikation (Stimmlage, Tonfall), digitale Kommunikation (Chats, Social Media) und schriftliche Kommunikation (Briefe, Arbeitsblätter). Deine persönlichen Erfahrungen, der Kontext, soziale Normen, Erwartungen, Emotionen und kulturelle Faktoren beeinflussen dabei jede Kommunikationssituation.
Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun ist eines der wichtigsten Modelle. Es besagt, dass jede Äußerung vier Botschaften enthält: Sachinhalt (Fakten und Daten), Selbstkundgabe (persönliche Informationen über den Sender), Beziehungshinweis (wie der Sender zum Empfänger steht) und Appell (was der Sender erreichen möchte). Der Sender spricht mit "vier Schnäbeln", der Empfänger hört mit "vier Ohren".
Merke: Das Organon-Modell nach Karl Bühler ergänzt diese Sichtweise. Es unterscheidet drei Funktionen: die Darstellungsfunktion (Inhalte), die Ausdrucksfunktion (was der Sender preisgibt) und die Appellfunktion (erwartete Reaktion des Empfängers).




