Elsas Fluchtversuch und innerer Konflikt
Nach der Badezimmer-Szene haut Elsa ab und sucht eine Wohnungsvermittlung - sie will ausziehen! Aber ihre Suche ist erfolglos, und langsam wird ihr klar, dass Weglaufen keine Lösung ist.
Der Generationskonflikt wird hier richtig deutlich: Elsa will Unabhängigkeit und Freiraum, ihre Mutter sucht Nähe und Gesellschaft. Beide haben unterschiedliche Bedürfnisse, aber sprechen nie offen darüber. Das ist komplementäre Kommunikation nach Watzlawick - beide verfolgen verschiedene Ziele.
Am Ende fühlt sich Elsa total zerrissen: Sie will ihrer kranken, alten Mutter helfen, aber gleichzeitig kann sie die Enge nicht mehr ertragen. Dieser innere Konflikt bleibt ungelöst, weil es nie zu einem ehrlichen Gespräch kommt.
Die Geschichte endet ohne Lösung - typisch für eine Kurzgeschichte. Elsa hat immer noch keine Kommunikationsstrategien entwickelt, um das Problem anzugehen.
Merke dir: Oft liegt das Problem nicht im Konflikt selbst, sondern darin, dass die Beteiligten nicht offen darüber sprechen können!