Kommunikationsanalyse: Erste Begegnung und nonverbale Signale
Du kennst das bestimmt: Das erste Date läuft super, aber beim zweiten Treffen ist plötzlich alles anders. Genau das passiert in Borcherts Geschichte aus dem Jahr 1947.
Nach einem tollen ersten Treffen im Dunkeln lädt die Frau den Mann zu sich nach Hause ein. Sie zeigt stolz ihre Wohnung und kommuniziert dabei nonverbal ihre Hoffnungen. Nach Schulz von Thuns Kommunikationsquadrat sendet sie auf der Selbstkundgabe-Ebene den stillen Appell: "Das könnte auch dir gehören!"
Der Mann jedoch ist schockiert über ihr Aussehen bei Tageslicht, besonders über ihre "unförmige" Nase. Seine nonverbalen Signale verraten sein Unwohlsein komplett. Das zeigt Watzlawicks erstes Axiom: Man kann nicht nicht kommunizieren - auch ohne Worte teilt er seine negativen Gedanken mit.
💡 Wichtig für die Klausur: Die fünf Axiome von Watzlawick sind essentiell für jede Kommunikationsanalyse!




























