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"Maria Stuart" - F. Schiller

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 FRIEDRICH VON SCHILLER
MARIA STUART
Moma
HAMBURGER LESEHEFTE VERLAG
12. Heft
Vias Lesetagebuch zu ,,Maria Stuart" von Friedrich von Schille

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Abi-Lernzettel zum Werk "Maria Stuart" von Schiller für das Abitur 2022 in Sachsen

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FRIEDRICH VON SCHILLER MARIA STUART Moma HAMBURGER LESEHEFTE VERLAG 12. Heft Vias Lesetagebuch zu ,,Maria Stuart" von Friedrich von Schiller Alle Personen: Elisabeth Maria Stuart Robert Dudley Georg Talbot Wilhelm Cecil Graf von Kent Wilhelm Davison Amias Paulet Mortimer Graf Aubespine Graf Bellievre Okelly Drugeon Drury Melvil Burgoyn Hanna Kennedy Margareta Kurl Sheriff der Grafschaft Offizier der Leibwache 1. Aufzug 1. Aufzug, 1. Auftritt (3-6) Französische und englische Herren Trabanten Hofdiener der Königin von England Diener und Dienerinnen der Königin von Schottland ● Königin von England Königin von Schottland, Gefangene in England Graf von Leicester Graf von Shrewsbury Baron von Burleigh, Großschatzmeister Wo? Staatssekretär Ritter, Hüter der Maria sein Neffe französischer Gesandter außerordentlicher Botschafter von Frankreich Kennedy Paulet Drury Mortimers Freund zweiter Hüter der Maria ihr Haushofmeister ihr Arzt Die Exposition schildert die Umstände von Marias Gefangenschaft im Schloss zu Fotheringhay, 130 Kilometer nördlich von London. Das Zimmer der Königin von Schottland wird durchsucht. Marias Wächter Paulet befürchtet, Maria habe Pläne und Einfluss genug, einen Bürgerkrieg auszulösen. Als Maria hinzukommt, übergibt sie Paulet ihren Besitz freiwillig und überreicht ihm einen Brief an Elisabeth, mit dem sie das über ihr schwebende Gerichtsurteil abwenden und ihre Freilassung erwirken will. Mortimer, Paulets Neffe, gibt sich Maria heimlich als Katholik zu erkennen und verspricht ihr Hilfe zur Flucht. Maria hegt die Hoffnung, Graf Leicester werde sie befreien und überreicht Mortimer einen Brief an Leicester. Lord Burleigh verkündet Maria das Urteil. Weil eine Hinrichtung Marias Elisabeths Ansehen schaden könnte, ersucht Burleigh Paulet, Maria zu vergiften. Paulet weigert sich. Wer? ihre Amme ihre Kammerfrau ● Königreich England ● Schloss Fotheringhay 1. Aufzug, 2. Auftritt (7-9) 1....

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Aufzug, 3. Auftritt (10) Was? ● Wer? ● Wo? Was? Wer? Wo? ● Ein Zimmer Paulet durchsucht in Anwesenheit von Marias langjähriger Dienerin Hanna Kennedy einen Schrank, in dem sich Entwürfe mit Briefen an die Königin von England und Marias Schmuck befinden. Hanna protestiert. Oft sei es schweren, kleinen Dingen zu entsagen als sich in großes Unglück zu fügen. Paulet ist der Meinung, Maria sei immer noch zu viel verblieben und sie entbehre nicht genug. Zwar sei es ihr aufgrund der Gefangenschaft nicht gelungen, in England einen Bürgerkrieg zu entfachen, das Land zu katholisieren und der spanischen Herrschaft zu unterjochen, immerhin sei es ihr aber möglich gewesen, das Herz des Duke of Norfolk zu erobern, der wegen Hochverrats an Elisabeth I. verurteilt wurde. Kennedy Paulet Drury Maria Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Maria betritt verschleiert, ein Kruzifix in der Hand, ihre Kammer. Hanna eilt auf sie zu, entsetzt darüber, dass Paulet der Herrin alles geraubt habe. Maria tröstet sie. Niedrige Behandlung vermöge nicht, zu erniedrigen. Sie richtet sich an Paulet und teilt ihm mit, sie habe alles, was er stehlen wolle, ohnehin an ihn übergeben wollen, um es ihrer Schwester, der Königin von England, zukommen zu lassen, denn in einem der Briefe bäte sie um ein persönliches Gespräch mit Elisabeth. Sie erkundigt sich nach dem Verbleib ihrer Kammerfrauen und verlangt, einen Priester zu sehen, dem sie ihr Testament offenbaren will. Sie bittet darum, endlich einen fairen Prozess zu erhalten und Gewissheit darüber zu erlangen, was ihr bevorstehe. Maria hofft, dass die Königin von England Gnade walten lasse, sollte das Gericht ein hasserfülltes Urteil gegen sie fällen. Kennedy Paulet Drury Maria Mortimer Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer 1. Aufzug, 4. Auftritt (10-13) 1. Aufzug, 5. Auftritt (13) 1. Aufzug, 6. Auftritt (14-21) Was? Wer? ● Wo? ● ● Was? Wer? ● Wo? ● Was? Wer? ● Wo? Paulets Neffe Mortimer kommt hinzu, ignoriert Maria und informiert seinen Onkel, dass er gesucht werde. Maria wendet sich erneut mit der Bitte an Paulet, den Brief der Königin zu überbringen. Im Gegensatz zum jungen Mortimer und seinem rauen Gebaren könne sie Paulet aufgrund seines Alters Respekt entgegenbringen. Paulet weist Maria zurück und stellt sich schützend vor seinen Neffen, an dem Marias Kunst verloren gehe. Mortimer hielte ihrer Verführungskraft stand und sei treuen Herzens aus Frankreich zurückkehrt, ohne sich dort verderben zu lassen. ● Maria Kennedy Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Maria Stuart unterhält sich mit ihrer Kammerfrau und erinnert sie an den Jahrestag der Ermordung ihres Gatten, von dessen blutigen Schatten sie sich ob ihrer eigenen Mitschuld an dessen Tod immer noch verfolgt fühlt. Hanna bestärkt Maria darin, dass Gott ihr jede Schuld schon lange vergeben habe und erklärt alle ihre Verfehlungen durch die Kraft der Liebesglut, die die noch jugendliche Königin von Schottland mit sich gerissen habe. Schließlich habe sich Maria nach diesem Tag gebessert und nie wieder etwas zuschulden kommen lassen. Selbst wenn Maria tatsächlich ein Unrecht begangen haben sollte, sei es nicht die Aufgabe der englischen Gerichtsbarkeit, darüber zu urteilen. Maria Kennedy Mortimer Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Mortimer betritt die Kammer und wünscht, mit Maria allein zu sprechen. Er überreicht Maria eine Karte und fordert Hanna auf, vor der Türe zu wachen, damit Paulet die beiden nicht überrasche. Maria weist ihre Dienerin an, zu gehorchen. Mortimer Maria ● Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer 1. Aufzug, 7. Auftritt (21-28) 1. Aufzug, 8. Auftritt (29-31) Was? Wer? ● ● Wo? ● Was? Wer? ● Wo? Die überbrachte Nachricht kommt von Marias Onkel, dem Kardinal von Lothringen. Mortimer berichtet Maria von seiner Reise nach Frankreich und Italien, die aus ihm einen begeisterten Katholiken machten. Im Haus des Bischofs von Ross habe er Marias Bildnis erblickt, von ihrer Gefangenschaft erfahren und sei nach Studium der Ahnengeschichte zu dem Schluss gekommen, nur Maria stehe der englische Thron zu. Als er von Marias Gefangenschaft im Haus seines Onkels erfuhr, habe er gewusst, ihre Befreiung obliege ihm. Was? Mortimer offenbart Maria den Urteilsspruch der Richter. Sie sei schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Elisabeth werde das Urteil sicher vollstrecken lassen. Maria befürchtet einen hinterlistigen Mordanschlag und sieht ihre Rettung in Graf Leicester. Sie überreicht Mortimer einen Brief mit ihrem Bildnis, den er diesem überbringen solle. Maria Lord Burleigh Paulet ● Burleigh Paulet Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Paulet und Lord Burleigh betreten das Zimmer und überbringen Maria das Gerichtsurteil. Maria weist die Zuständigkeit des Gerichts zurück. Schon ein altes Sprichwort besage, Briten könnten Schotten gegenüber nicht gerecht urteilen. Sie macht England für die schottischen Bürgerkriege verantwortlich. Der Hass zwischen beiden Ländern und die inneren Unruhen seien nur durch eine gemeinsame Regierung für Schottland und England zu beenden. Burleigh, der das Urteil wegen Hochverrats überbringt, habe das Gesetz, das sie verurteilt, zu diesem Zweck überhaupt erst erlassen. Sie sei als Hilfesuchende gekommen und dem englischen Staat in keiner Weise verpflichtet. Die Königin von England wollte sich mit dem Gerichtsurteil nur die Verlegenheit ersparen, ihre Kontrahentin durch einen Mord aus der Welt zu schaffen. Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Paulet und Burleigh besprechen die Reaktion Marias auf das Urteil und den Ablauf des Gerichtsverfahrens. Insgeheim stimmen sie zu, dass der Königin von England lieber wäre, Maria sei schon auf dem Weg nach England oder in der Haft

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Maria tröstet sie. Niedrige Behandlung vermöge nicht, zu erniedrigen. Sie richtet sich an Paulet und teilt ihm mit, sie habe alles, was er stehlen wolle, ohnehin an ihn übergeben wollen, um es ihrer Schwester, der Königin von England, zukommen zu lassen, denn in einem der Briefe bäte sie um ein persönliches Gespräch mit Elisabeth. Sie erkundigt sich nach dem Verbleib ihrer Kammerfrauen und verlangt, einen Priester zu sehen, dem sie ihr Testament offenbaren will. Sie bittet darum, endlich einen fairen Prozess zu erhalten und Gewissheit darüber zu erlangen, was ihr bevorstehe. Maria hofft, dass die Königin von England Gnade walten lasse, sollte das Gericht ein hasserfülltes Urteil gegen sie fällen. Kennedy Paulet Drury Maria Mortimer Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer 1. Aufzug, 4. Auftritt (10-13) 1. Aufzug, 5. Auftritt (13) 1. Aufzug, 6. Auftritt (14-21) Was? Wer? ● Wo? ● ● Was? Wer? ● Wo? ● Was? Wer? ● Wo? Paulets Neffe Mortimer kommt hinzu, ignoriert Maria und informiert seinen Onkel, dass er gesucht werde. Maria wendet sich erneut mit der Bitte an Paulet, den Brief der Königin zu überbringen. Im Gegensatz zum jungen Mortimer und seinem rauen Gebaren könne sie Paulet aufgrund seines Alters Respekt entgegenbringen. Paulet weist Maria zurück und stellt sich schützend vor seinen Neffen, an dem Marias Kunst verloren gehe. Mortimer hielte ihrer Verführungskraft stand und sei treuen Herzens aus Frankreich zurückkehrt, ohne sich dort verderben zu lassen. ● Maria Kennedy Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Maria Stuart unterhält sich mit ihrer Kammerfrau und erinnert sie an den Jahrestag der Ermordung ihres Gatten, von dessen blutigen Schatten sie sich ob ihrer eigenen Mitschuld an dessen Tod immer noch verfolgt fühlt. Hanna bestärkt Maria darin, dass Gott ihr jede Schuld schon lange vergeben habe und erklärt alle ihre Verfehlungen durch die Kraft der Liebesglut, die die noch jugendliche Königin von Schottland mit sich gerissen habe. Schließlich habe sich Maria nach diesem Tag gebessert und nie wieder etwas zuschulden kommen lassen. Selbst wenn Maria tatsächlich ein Unrecht begangen haben sollte, sei es nicht die Aufgabe der englischen Gerichtsbarkeit, darüber zu urteilen. Maria Kennedy Mortimer Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Mortimer betritt die Kammer und wünscht, mit Maria allein zu sprechen. Er überreicht Maria eine Karte und fordert Hanna auf, vor der Türe zu wachen, damit Paulet die beiden nicht überrasche. Maria weist ihre Dienerin an, zu gehorchen. Mortimer Maria ● Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer 1. Aufzug, 7. Auftritt (21-28) 1. Aufzug, 8. Auftritt (29-31) Was? Wer? ● ● Wo? ● Was? Wer? ● Wo? Die überbrachte Nachricht kommt von Marias Onkel, dem Kardinal von Lothringen. Mortimer berichtet Maria von seiner Reise nach Frankreich und Italien, die aus ihm einen begeisterten Katholiken machten. Im Haus des Bischofs von Ross habe er Marias Bildnis erblickt, von ihrer Gefangenschaft erfahren und sei nach Studium der Ahnengeschichte zu dem Schluss gekommen, nur Maria stehe der englische Thron zu. Als er von Marias Gefangenschaft im Haus seines Onkels erfuhr, habe er gewusst, ihre Befreiung obliege ihm. Was? Mortimer offenbart Maria den Urteilsspruch der Richter. Sie sei schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Elisabeth werde das Urteil sicher vollstrecken lassen. Maria befürchtet einen hinterlistigen Mordanschlag und sieht ihre Rettung in Graf Leicester. Sie überreicht Mortimer einen Brief mit ihrem Bildnis, den er diesem überbringen solle. Maria Lord Burleigh Paulet ● Burleigh Paulet Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Paulet und Lord Burleigh betreten das Zimmer und überbringen Maria das Gerichtsurteil. Maria weist die Zuständigkeit des Gerichts zurück. Schon ein altes Sprichwort besage, Briten könnten Schotten gegenüber nicht gerecht urteilen. Sie macht England für die schottischen Bürgerkriege verantwortlich. Der Hass zwischen beiden Ländern und die inneren Unruhen seien nur durch eine gemeinsame Regierung für Schottland und England zu beenden. Burleigh, der das Urteil wegen Hochverrats überbringt, habe das Gesetz, das sie verurteilt, zu diesem Zweck überhaupt erst erlassen. Sie sei als Hilfesuchende gekommen und dem englischen Staat in keiner Weise verpflichtet. Die Königin von England wollte sich mit dem Gerichtsurteil nur die Verlegenheit ersparen, ihre Kontrahentin durch einen Mord aus der Welt zu schaffen. Königreich England Schloss Fotheringhay Ein Zimmer Paulet und Burleigh besprechen die Reaktion Marias auf das Urteil und den Ablauf des Gerichtsverfahrens. Insgeheim stimmen sie zu, dass der Königin von England lieber wäre, Maria sei schon auf dem Weg nach England oder in der Haft