Prolog - Der Anfang des Unglücks
Medeas Amme jammert vor dem Haus und wünscht sich, ihre Herrin hätte Jason nie kennengelernt. Sie berichtet, dass Medea völlig am Boden zerstört ist, weil Jason sie für die Königstochter von Korinth verlassen hat.
Noch schlimmer wird die Situation, als der Erzieher der Kinder eine weitere schlechte Nachricht überbringt: König Kreon will Medea und ihre Kinder aus der Stadt verbannen. Die Amme erkennt sofort, dass Jason nichts dagegen unternehmen wird, da er jetzt andere Pläne hat.
Aus dem Haus hört man Medeas verzweifelte Schreie. Sie wünscht sich den Tod und verflucht sogar ihre eigenen Kinder, weil sie Jason gehören. Die Amme wird immer besorgter und fürchtet, dass Medea in ihrer Wut etwas Schreckliches tun könnte.
Wichtig: Die Amme warnt bereits hier vor Medeas gefährlicher Natur: "Übermaß kann Menschen kein Glück bringen und stürzt das Haus nur in größeres Unheil."











